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Bô Yin Râ - Forum
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Dieses Thema hat 19 Antworten
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 Mehr Licht
Seiten 1 | 2
Rob Offline



Beiträge: 62

11.02.2010 16:23
Mehr Licht 118 - 120 antworten

Im Thread "Auch ein selbsternannter Meister" ist schon einiges geschrieben über Meistern, Erleuchteten, und die verschiedenkeit zwischen Frauen und Männer.
Hier jetzt noch etwas prägnierter. Es handelt sich um folgendes Zitat aus "Mehr Licht" (118/119/120):

Man hat nicht umsonst in Indien das Linga und den Phallos im alten Hellas zu allerheiligsten geistigen Symbolen erhoben, - und selbst die Menschen, die auch nur wenig über das exoterische Wissen der alten asiatischen Kulte hinaus zum höheren Verstehen kamen, haben doch erkannt, dass man gewisse geheime, hohe geistige Kräfte nur dann besitzen kann, wenn man als Erdenmensch - in natura - besitzt, was diese Symbole darstellen. Zwitterbildungen waren noch immer, selbst von den äusserlichsten "Mysterien" ausgeschlossen, und das Weib hatte stets nur zu den Vorstufen allgemeiner Belehrung Zutritt, während nur der Mann zum "Eingeweihten" werden konnte, obwohl man auch Frauen wahrlich jederzeit gerne gab, was sie zi tragen vermochten." (und weiter)

Ich habe erfaren, dass eine mir gut bekannte Frau ausserordentlich kritisch war und ist über diese Passage. Sie ist eine sehr intelligente, spirituell interessierte Frau, aber dies, was Bô Yin Râ schreibt, geht ihr zu weit.
"Wie kannst du Bô Yin Râ lesen, und sagen, dass er viel für dich bezeichnet, wenn er solche Worte schreibt - so frau-unfreundlich, so das Männliche verherrlichend?" Sie wollte, obwohl sie zunächst interessiert war, nichts mehr von Bô Yin Râ wissen, nachdem sie dies gelesen hatte. Und auch ich selber wurde ungefähr persona nog grata, und habe das Gefühl, ich kann eigentlicht nicht frei mehr mit ihr über Bô Yin Râ reden.
Ich habe mir keine sie überzeugende "Verteidiging" können finden, um ihr diese Worte zu "erklären".
Meine Frage: Haben Sie, Foris, vielleicht etwas ähnliches erfahren, und was wäre eine passende, kluge Weise, auf solch eine Reaktion zu antworten? Sind diese Worte Bô Yin Râs (Zitat) eind daurendes Schisma wert? Wie findet man sich am besten zu einander?

Liebe Grüsse,
Rob

ulriksson Offline



Beiträge: 139

11.02.2010 18:46
#2 RE: Mehr Licht 118 - 120 antworten

Lieber Rob,

Ich bin mir dieser Problematik sehr bewußt und weiß wie schwer es für Frauen sein kann, die Lehre anzunehmen, wenn sie nicht von innen her erfühlen können, was sich dahinter verbirgt. Das dies aber auch möglich ist, habe ich bei einer Frau erleben dürfen, die mir sehr nahesteht.

Zunächst einmal muss man sich verinnerlichen und als unumstößliche Wahrheit anerkennen, dass jeder Mann nur der männliche Pol und jede Frau nur der weibliche Pol eines aus beiden Polen bestehenden ewigen Geistesmenschen ist. Getrennt durch den Fall und späterhin auf Ewigkeit wiedervereint, ist es müßig über die unterschiedlichen Erkenntnisfähigkeiten der beiden einzelnen Pole zu werten. Es wäre genauso, als würde man die rechte und die linke Gehirnhälfte höher oder niedriger wertschätzen. Jede hat andere Fähigkeiten, die sich zu einem vollkommenen Ganzen ergänzen. Hier auf der Erde sind die die beiden Pole voneinander getrennt in einem Körper inkarniert. Sie sind aus geistiger Sicht grundverschiedene Wesen mit einem unterschiedlichen Weg und unterschiedlichen Erkenntnismöglichkeiten. Diese Letzteren betrifft vor allem das wachbewußte Betreten der geistigen Reiche während des Erdenlebens, was nur dem Mann möglich ist, während dies die Frau erst nach Verlassen des irdischen Körpers erreichen kann. Aber auch unter Männeren, die keine Leuchtende des Urlichtes sind, erreichen wohl nur verschwindend wenige diese hohe geistige Entwicklungsstufe. Für beide Geschlechter gleich ist die Möglichkeit der Geburt des Lebendigen Gottes. Hier möchte ich auf Elisabeth von Oldenburg hinweisen, eine enge Freundin Bô Yin Râ’s, die alles erreicht hat, was eine Frau auf Erden erreichen kann. Sie hat also die Geburt des Lebendigen Gottes in ihrem Herzen erlebt. Ich denke, bevor wir diese hohe Stufe erreicht haben, gleich ob wir als Mann oder Frau geboren wurden, ist es unerheblich, sich darüber den Kopf zu zerbrechen, wie hoch wir noch schreiten könnten. Und wenn wir diese Stufe erreicht haben, werden wir aus innerem Empfinden wissen, wie es weitergeht und die geschriebenen Worte verlieren an Bedeutung ...

Das Lehrwerk Bô Yin Râ’s anzunehmen kann man nicht erzwingen, es muss in einem aufleuchten und dann wird man auch die entsprechende Führung erhalten. Wenn der Zeitpunkt noch nicht gekommen ist, sollte man es auf sich beruhen lassen, bis es sich von selbst offenbart.

Lichtvolle Grüße
Ulriksson

Albert Offline



Beiträge: 507

12.02.2010 04:11
#3 RE: Mehr Licht 118 - 120 antworten

Lieber Ulriksson,

du erwähntest Elisabeth von Oldenburg in deinem Beitrag. Einen Briefwechsel etc. habe ich im Internet nicht gefunden. Auch auf den Seiten des Kober-Verlages fand ich nichts dergleichen.

Exisitieren irgend welche Unterlagen/Bücher, die über diese Dame und deren Freundschaft zu Bô Yin Râ etc. Auskunft geben können.

Herzliche Grüße
Albert

Rob Offline



Beiträge: 62

12.02.2010 11:20
#4 RE: Mehr Licht 118 - 120 antworten

Lieber Ulriksson,

Danke vielmals für deine persönliche, erhellende, erstärkende Antwort.

Und lieber Albert,

Elisabeth von Oldenburg (1879-1955) hat ein kleines Büchlein geschrieben: Einblick in die uns durch Bô Yin Râ übermittelte Lehre der WIRKLICHKEIT von E.v.O., Basel 1924, 64 Seiten. Nur antiquarisch zu finden (sehe zum Beispiel Abebooks), oder im Bibliothek. Einige Seiten über die Grossherzogin sind zu lesen im Buche Otto Zsoks: Der Religiöse Urquell (2001), 64-67. Fussnote 94 (Seite 64) erzählt:

"Biographische Angaben über die Grossherzogin sind mir [Otto Zsok] nicht bekannt. Ich weiss nur, dass sie im Dezember 1921 Bô Yin Râ begegnet ist und ihn dann 1928 bis 1930 in der Schweiz öfters besucht hat."

Im Buch Otto Zsoks einige Zitate von Elisabeth von Oldenburg. Auf Seite 66 noch ein Zitat Bô Yin Râs:

"Ich bin weder allwissend, noch soll ich als ein Phänomen des Hellsehens bestaunt werden, sondern ich soll nur meinen Mitmenschen eine Lehre geben, die man als Urreligion der Menschheit bezeichnen darf, und die jeden, der sein Leben darauf einstellt, mit absoluter Gewissheit zum ewigen Lichte führt." (privater Brief von Bô Yin Râ)

Ein Auszug aus der Broschure E.v.O. findet man auf der Website Arkanum:
http://www.arkanum.com/lebensmeister/einblick.htm

Herzliche Grüsse
Rob

Anna Offline




Beiträge: 68

13.02.2010 15:30
#5 RE: Mehr Licht 118 - 120 antworten

Lieber Rob,

auch mir erging es zunächst (beim allerersten Lesen dieser Stelle) ähnlich wie deiner Bekannten... ich fühlte mich beleidigt und ausgeschlossen, war (unter der Last generationenlanger offener oder subtiler Unterdrückung von Frauen) geradezu empört über die vermeintliche Ver'herr'lichung des Männlichen!

Ein ähnliches Problem hatte ich mit der Aussage zum Fall im Buch vom Menschen (siehe Forumseintrag dort)

Die Trennung der beiden Pole des einstmals geeinten Geistesmenschen wurde durch ein 'Fehlverhalten', ein atypisches Verhalten des weiblichen Pols ausgelöst, indem der weibliche Pol seine Passivität aufgab und stattdessen aktiv wurde - als Folge davon beim Eintritt in das leibliche Leben die Möglichkeit preisgab, aus eigener Kraft und Aktivität wieder zurück in den urgegebenen Zustand des Einsseins zu gelangen.

Jeder hat sicher so seine ureigenen Stellen im Lehrwerk, wo er Widerstand empfindet...

Ich habe mich trotzdem nicht von diesen Eindrücken abschrecken lassen, denn es gibt auf der anderen Seite so unbeschreiblich vieles im Lehrwerk, was in mir deutlich das Gefühl von: Ja, hier spricht einer aus tiefster Erkenntnis die Wahrheit und Wirklichkeit, und wenn es mir in einzelnen Fällen auch nicht leicht fällt, diese Wirklichkeit anzunehmen, ist sie dadurch nicht weniger wahr.

Später häbe ich, ähnlich wie ulriksson es beschreibt, eine andere, gelassenere Einstellung dazu gefunden. Der aus vielen Perspektiven beschriebene Höhenweg mit dem Ziel der Geburt des lebendigen Gottes noch in diesem Erdenleben ist allen Menschen erreichbar, unabhängig vom Geschlecht. Und der ausdrücklich 'männliche' Weg ist den allermeisten Männern ebenso verschlossen wie den Frauen.

Es gibt im Lehrwerk viele Aussagen über die Gleichwertigkeit von Mann und Frau, von männlicher und weiblicher Polung. Nur zusammen ergeben sie wieder den geeinten Geistesmenschen.

Ich habe mir am Anfang alle diese Textstellen in einem Büchlein gesammelt und sie immer wieder gelesen, wenn das Gefühl von Widerstand wegen angeblicher Missachtung der Frau in mir hochkam. Am meisten hat mir dabei diese gebundene Rede aus 'Leben im Licht' geholfen:

EWIGE EHE
Ursein
Ist Weib-Sein
Und Mann-Sein.
Weib-Sein
Und Mann-Sein
Ist alles
Aus Ursein Seiende
In myriadenfach
Verschiedener Vermischung.
In Gott
Nur Mann-Sein glauben
Ist wahrheitsferner Glaube!
Gott ist Weib-Sein
Wie Mann-Sein!
Der „Vater ”
Ist Vater
Als weibliche
Wie männliche
Urewigliche Selbstgestaltung:
Beider Pole ewige Einung.


Vielleicht kann es Deiner Bekannten irgendwann ein mal ähnlich ergehen. Aber erzwingen kann man das leider nicht.

Ich hoffe Du leidest nicht zu sehr daran, zu einer Persona non grata geworden zu sein.

Herzliche Grüße, Anna

Albert Offline



Beiträge: 507

14.02.2010 23:11
#6 RE: Mehr Licht 118 - 120 antworten

Lieber Rob, liebe Freunde,

vielen Dank für die Aufklärung über das von Elisabeth von Oldenburg verfasste Buch. Antiquarisch konnte ich es leider nirgendwo im Internet finden. Die von dir verlinkte Arkanum Seite hatte ich schon einmal gelesen, aber nicht mit Elisabeth von Oldenburg in Verbindung gebracht.

Die Tatsache, dass Elisabeth von Oldenburg häufige Besuche bei Bô Yin Râ gemacht hat, könnte ja auf ein ausgeprägtes Schüler-Lehrer(Meister)-Verhältnis hinweisen, wie es ja heute auch in den Satsangkreisen üblich ist. Interessehalber besuchte ich mal einen Vortrag eines Satsanglehrers aus der Linie des Ramana Maharshi und fragte ihn, ob es auch möglich sei, seinen Weg ganz allein zu gehen, ohne Unterstützung durch einen Lehrer (Meister) und er antwortete ganz klar mit "nein".

Die meisten westlichen Mysterienschulen, wie übrigens auch die Sufi-Organisationen, behaupten ebenfalls, dass man ohne Gruppe, also auf sich selbst gestellt, niemals auf seinem Weg Erfolg haben werde. Es gibt Schulen, die betonen, dass die heutige Atmosphäre schon zu sehr verschmutzt sei, um auf sich allein gestellt zu "arbeiten".

Bô Yin Râ wies darauf hin, dass man sich schon zu zweit oder dritt treffen dürfe, aber wie ich es verstanden habe, lehnt er jede Organisation ab (eigenartigerweise bis auf die EBDAR). Als ich damals bei Wikipedia von dem Bestehen einer EBDAR erfuhr, war auch mein erster Gedanke: Alle von Bô Yin Râ herausgegebenen Bücher sind evtl. für den "Vorhof", also den normalen Leser gedacht und die eigentliche Arbeit wird erst richtig in der EBDAR (als Innere Schule) anfangen, wie es ja häufig in den Mysterienschulen der Fall ist. Inzwischen bin ich ja von dieser Meinung aufgrund der Beiträge im Forum abgekommen.

Ich frage mich allerdings noch immer, ob das intensive Lesen der Bücher, sowie der Gebrauch der Mantren und eine entsprechende totale Änderung der Lebensweise (d.h. ein "Absterben des niedrigen "Ichs"/der "Persönlichkeit") bei einigen "Schülern" Bô Yin Râs letztendlich zu einem Erwachen/"Erleuchtetsein" geführt hat.

Gibt es außer Elisabeth von Oldenburg noch andere "Schüler", die - ohne Bô Yin Râ je zu Gesicht bekommen zu haben, ähnliche Erlebnisse hatten wie sie?

Herzliche Grüße

Albert

Bô Yin Râ- Forum

Anna Offline




Beiträge: 68

15.02.2010 11:01
#7 RE: Mehr Licht 118 - 120 antworten

Hallo Albert,

ich habe folgendes gefunden, schau mal hier: http://www.buchfreund.de/productListing....35192757&used=1

Herzliche Grüße,

Anna

Albert Offline



Beiträge: 507

15.02.2010 13:13
#8 RE: Mehr Licht 118 - 120 antworten

Danke Anna,

ich habe das Buch soeben bestellt. Eigenartigerweise ist bei diesem Buch nur der Titel, nicht aber die Autorin angegeben, nach der ich gesucht hatte.

Liebe Grüße

Albert

Bô Yin Râ- Forum

Hans Offline



Beiträge: 36

17.02.2010 18:54
#9 RE: Mehr Licht 118 - 120 antworten

Hallo Anna,
wollte Dir auch für den Buch-Tipp danken, ich hab es unter dem von Dir angegebenen Link auch gleich bestellt, aber da kam die Antwort, dass nur eines vorrätig war und dass dieses gerade verkauft wurde. Da war wohl Albert schneller, herzlichen Glückwunsch :-). Falls jemand im Forum einen Verkaufslink zu diesem Buch hat, gerne wieder neu hier reinstellen.
Ich dachte mir, die Leute des Antiquariats werden sich gewundert haben, über das plötzliche Interesse für dieses Buch.
Gruß Hans

Rob Offline



Beiträge: 62

18.02.2010 10:33
#10 RE: Mehr Licht 118 - 120 antworten

Dear Anna, Ulriksson, Albert, Hans,

Thank you for your contributions.
Your clarifications do bring some perspective.
The question is not solved, though.
It is curious and a bit surprising that men never seem to be so "shocked" by the words of Bô Yin Râ re this subject. There hardly is a problem in accepting his teaching by men. Whereas women can react vehemently. In a historical sense they might not always be right. For instance, the negativity pertains to some sayings of Paulus, which--this was revealed by research--have been misunderstood traditionally. Ans also, the study of prehistory has brought to light the importance of woman, in matriarchical cultures. But still, the "difference" between the polarities which Bô Yin Râ describes and the "role" of woman in the fall ("so woman is guilty of man [i.e. man&woman as u unity] being driven from paradise?" -- it seems hardly acceptable and justifiable to many women.

For Hans (and perhaps others?): I didn't find an address for you where you can order the booklet of E.v.O. It was a rare occasion that it was on the internet, I guess.
However, I found something else that gives a bit of background information about Elisabeth von Oldenburg.

See [URL]http://www.amazon.de/Zwischen-Orient-Ostsee-Reisetageb%C3%BCcher-Gro%C3%9Fherzogin/dp/389995646X
[/URL] about a travel book:

Zwischen Orient und Ostsee: Die Reisetagebücher der Großherzogin Elisabeth von Oldenburg (Broschiert)

Am 10. August 2009 jährt sich der Geburtstag von Großherzogin Elisabeth – Oldenburgs letzter Landesmutter – zum 140. Mal. Nur zwölf Jahre, seit 1896, lebte sie im Land, davon acht Jahre als Großherzogin. Bereits 1908 zog sie sich nach Schwerin zurück. Dennoch blieb Großherzogin Elisabeth im Gedächtnis der Oldenburger unvergessen. Nach 1945 machte Elisabeth das Kavalierhaus in Rastede zu ihrem Alterssitz und fand zum zweiten Mal ihre Heimat in Oldenburg. Ihre Reisetagebücher aus den Jahren 1899 bis 1902 sind interessante persönliche Zeitzeugnisse aus der Spätzeit der Monarchien in Deutschland. Sie beschreiben Reisen auf der großherzoglichen Yacht in die Ostsee, zur Kieler Woche, nach Dänemark und vor allem während einer viermonatigen Mittelmeerreise. Zwei einleitende Kapitel – eines zu den deutsch-osmanischen Beziehungen in der Zeit Kaiser Wilhelms II., ein anderes zum Thema der Frauenreisen und der Person der Großherzogin – flankieren das Reisetagebuch und führen in das Thema ein.

Best wishes to all of you,
cordially,
Rob

Anna Offline




Beiträge: 68

18.02.2010 16:52
#11 RE: Mehr Licht 118 - 120 antworten

Dear Rob,

But still, the "difference" between the polarities which Bô Yin Râ describes and the "role" of woman in the fall ("so woman is guilty of man [i.e. man&woman as u unity] being driven from paradise?" -- it seems hardly acceptable and justifiable to many women.

I don't feel guilty alone any more – because Bô Yin Râ writes himself in the Book of Men:

Es ist bei dem stetig sich wiederholenden Vorgang des „Falles“ – in jedem einzelnen Falle – der seiner Natur nach passive „weibliche“ Pol, der zuerst der „Urschuld“ durch Furcht, verfällt, der zuerst den Anziehungskräften der physischen Welt erliegt.
Keineswegs ist aber der männliche Pol etwa frei von Schuld, – etwa nur das „Opfer“ seiner Vereinung mit dem weiblichen Pol!
„Schuld“ des „männlichen“ Poles ist die Aufgabe aktiven Widerstandes im zwiepolaren gemeinsamen Leben, bei der Bedrohung des weiblichen Poles durch Furcht und Anziehung.
So geschieht es, dass beide Pole ihre Rolle tauschen: – eine geistige Perversion, wobei der weibliche Pol aktive, der männliche aber passive Haltung annimmt, was den „Fall“ in die physische Erscheinungswelt unabwendbar macht.
Entscheidend als „Urschuld“ ist aber allein der positive Willensakt im weiblichen Pol.


If we have the consciousness of one being (ursprünglicher Geistesmensch!) and not only feel and primary think ourselves as separate beings – as it is just since that moment we fall – the guilt is to the undivided man-and-woman in union, not only to the woman polarity. Many things did happen before – and then leading in summary to the situation of the fall. And in the moment the fall takes reality we are undivided beings, only ONE and in this unity responsible for the fall and it's consequences. The detail that the woman polarity becomes active instead of staying passive and the mans polarity stays passive instead of getting active is only the latest act in a bad drama ...

cordially,

Anna

Albert Offline



Beiträge: 507

18.02.2010 23:26
#12 RE: Mehr Licht 118 - 120 antworten

Hallooooooo, mein Buch ist da!

Armer Hans! Nun habe ich es dir tatsächlich weggeschnappt .

Den Grund dieses schnellen Erfolges sehe ich in der perfekten Teamarbeit der Thread-Schreiber (eigenartiges Wort - sollte man in diesem Falle nicht gleich lieber "Faden-Schreiber" eingeben?).

Es ist schon eigenartig: Auf der Titelseite des Buches steht: "Einblick in die uns durch BÔ YIN RÂ übermittelte Lehre der Wirklichkeit", dann kommt das Wörtchen "von" und statt des Autorennamens sieht man dort drei Sterne in Form eines Dreiecks angeordnet. Auch im Inneren des Buches findet man weder einen Namen des Autoren, noch eines Verlages. Auch das Ausgabejahr fehlt. Ganz hinten im Buch sind allerdings ein paar Bücher Bô Yin Râs angeführt mit dem kleien Vermerk: "Sind zu erhalten im Thalis-Verlag Leipzig - Gohlis, Wilhemstrasse 64"; dieser Verlag existiert aber nicht mehr.

Der Autorin kam es augenscheinlich darauf an, anonym zu bleiben.

Rob, du erwähnst ein Buch der Elisabeth von Oldenburg, welches in Basel herausgegeben wurde und in dem sogar ein Ausgabejahr (1924) angegeben wird. Man könnte annehmen, dass das von dir erwähnte Buch schon einer späteren Edition angehört.

Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Beitragsschreiber hier im Forum dieses Buch längst besitzen. Falls dieses nicht der Fall sein sollte, könnte ich es auch weiter verleihen. Hans wäre dann der erste Leser (falls gewünscht), und sollte noch jemand Interesse dafür zeigen, so könnte man das Buch ja gleich anschließend dem nächsten Leser zuschicken.

Ganz liebe Grüße,

Albert

Bô Yin Râ- Forum

Rob Offline



Beiträge: 62

19.02.2010 00:07
#13 RE: Mehr Licht 118 - 120 antworten

Hallo Albert,

Das Büchlein von E.v.O. besitze ich selber nicht.
Ort und Jahr der Ausgabe sind dem Buche Otto Zsoks (Der religiöse Urquell) entnommen. Ich weiss darum nicht, ob es sich um einen zweiten Druck handelt.
Auf Seite 192/193 des Otto Zsok-Buches findet man eine Deutung von Elisabeth von Oldenburg des Gebetes "Vater unser", inspiriert durch Bô Yin Râ (urspr. Ausgabe S. 56 f.).
Vielleicht möchtest du dieses Gebet des Herren am Forum bekannt machen?

Liebe Grüsse,
Rob

Albert Offline



Beiträge: 507

19.02.2010 00:28
#14 RE: Mehr Licht 118 - 120 antworten

Hallo Rob,

ja, ich habe dieses "Vater unser" aus dem erwähnten Buch von Elisabeth von Oldenburg auch gleich gefunden, obwohl es ganz hinten auf den letzten Seiten stand.

Ich werde es in einem neuen Thread oben unter "Allgemeine Themen" einfügen.

Tschüss
Albert

Bô Yin Râ- Forum

Albert Offline



Beiträge: 507

19.02.2010 01:45
#15 RE: Mehr Licht 118 - 120 antworten

Hallo noch einmal,

wer Interesse daran hat, das obige Buch zu lesen, kann mir gern eine PM (Private Mail) zusenden. Dieses gilt aber nur für den jetzigen Zeitpunkt, nicht später.


Liebe Grüße
Albert

Bô Yin Râ- Forum

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