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Bô Yin Râ - Forum
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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 324 mal aufgerufen
 Hortus Conclusus
UHeisse Offline



Beiträge: 40

03.02.2010 18:55
Die Schau "aus dem Garten" antworten

Liebe Freunde des Forums!

Nicht „umsonst", sondern mit bekundeter Absicht steht der „Hortus Conclusus" am Ende des Lehrwerkes von Bô Yin Râ !

Gerade auch aus dieser „Wortlautlandschaft" vermittelt sich mir die Befreiung aus dem geformten sinnen (- ge)fälligen „Hier und Jetzt" zum geistgeformten „Sein im Nichtsein"! Voller Dankbarkeit entsteht hier für mich mögliche, unmittelbarere Anschauung !

Zitat Hortus Conclusus, ab Seiten 73 (Zitat): „Lange Zeit braucht es unausgesetzte Sorgfalt, damit sich nicht morgen womöglich unversehens das wieder in dem ihm
v e r w e h r t e n Bewußtseins - I n n e r s t e n : - im „Ich", - erneut einwachse, was gestern ausgerottet erschien. Es ist, wie wenn man einen mit Unkraut überwucherten Acker zu einem geordneten Garten voll edelster Gewächse umschaffen will." Und: „Das alles ist kein g e d a n k l i c h e s Tun, sondern
E m p f i n d u n g s a r b e i t mit der scharfen Pflugschar und dem kräftigen Grabscheit aus unabnützbaren geheimnisvollem Stahl, der nur in der Glut des innersten seelischen F ü h l e n s geschmiedet werden kann ..." (Zitat-Ende)

Und zum „Hortus Conclusus" (Zitat): „Wenn ich von ewiger geistsubstantieller „Wirklichkeit" spreche, so will ich das auf Erden mit irdischen Sinnen
U n w a h r n e h m b a r e , in sich selbst L e b e n d i g e und jederzeit " E w i g e " gemeint wissen, das Jesus "das Reich der Himmel" nennt: - das alle Dauer in sich allein umschließende Reich des substantiellen Geistes, der die einzige unausschöpfbare Fülle aller Kräfte ist - nichts, was mit dem "Denken" zu tun hat - nichts Erdachtes, - sondern ewigkeits-gezeugter „Raum". (Zitat-Ende)

Mir hilft es häufig, das „Hier und Jetzt" im Alltag mithilfe "der Einbildung", ich schaute bereits "aus meinem Sein im Nichtsein" - aus meinem "umschlossenen Garten" - ins "sinnengefällige Hier und Jetzt" - quasi aus unmittelbarer, zugleich distanzierender Anschauung -.

Wie seht Ihr das - ? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen aus der „Wortlautlandschaft" des „Hortus Conclusus" schöpfen können? Ist er so auch Euch schon „gnadenvolle Hilfe" im Sinne eines Wegweisers gewesen?

Ich freue mich, Euch nahe sein zu dürfen!

Seid gnadenvoll geführt!

Uli

kohle Offline



Beiträge: 218

03.02.2010 21:29
#2 RE: Die Schau "aus dem Garten" antworten

hallo Uli,

mir ist, als seien die Worte Bo Yin Ras mit dem "Wasser" diesen unergründlichen geistigen Quells gefüllt. Mir genügt oft ein Satz von ihm zu lesen, den ich dann in mir herumtrage wie eine Speise. Im einfachen täglichen Leben taucht dieser Satz dann wieder in mir auf. Er arbeitet in mir wie eine Verdauung. Manchmal findet auch ein geistiger Stoffwechsel statt. D.h., das "Wasser" seiner Worte scheint in mir zu strömen, mich zu berühren. Das sind beseelende Augenblicke. Sie zeigen mir gleichzeitig, wie tief ich sonst in meiner sonstigen "Unwissenheit" lebe.

Für diese Geschenke der Gnade bin ich sehr dankbar

kohlchen

UHeisse Offline



Beiträge: 40

03.02.2010 22:23
#3 RE: Die Schau "aus dem Garten" antworten

Hallo, kohle -

dazu bleibt mir nur noch dankar bezeugte Bestätigung:
Möge dieser Quell so weiter klärend sprudeln - mit seinen Wassern beispielhaft mithilfe Deiner Gefühle, Deiner Worte und Gedanken wieder ein Stück "mehr Menschlichkeit" in den häufig allzu populären, "blind-hart-geprägten Alltag" tragen!

"Dein Gefühl sei rein - es bleibe rein,
Dein Gedanke straff - er bleibe gestrafft,
Deine Rede klar - sie bleibe klar!-
sie seien unterworfen "der allumfassenden Liebe"! (frei nach Bô Yin Râ)

In diesem Sinne: Weiterhin "gute klärende Verdauung"!

Uli

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