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Bô Yin Râ - Forum
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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 302 mal aufgerufen
 Das Buch der königlichen Kunst
kohle Offline



Beiträge: 218

13.01.2016 23:20
BoYinRa lesen antworten

In der Einleitung seines Werkes über die königliche Kunst schreibt Bo Yin Ra:


„Es ist Torheit, zu glauben, das Zeugnis
höchster Erfahrung der Erfahrensten einer
Rasse sei in dem Schrifttum eines Volkes
dieser Rasse zu finden.....“


Es waren wohl Unwissende, die auch mich mit dieser Methode religiös unterrichteten und zu belehren versuchten.

Ebenso war mein gesellschaftlicher Lern- und Ausbildungsweg mit „Glaubensinhalten“ von Gesetzen, Geboten und Fertiglösungen überschüttet. Hier auf der weltlichen Ebene funktionierten die Mechanismen. 1+1 blieb immer 2. Nicht er-leuchtend, aber einleuchtend. Wissen verdrängte den Glauben von seinem Platz. Glaube wurde zu Nichtwissen degradiert.

Aufgrund innerer Unruhe drängte sich später der Verdacht auf, dass das „Wissen“ den „Glauben“ lediglich auf einer Rangliste der Torheit verdrängte. Aber es ist schwierig dahinter zu kommen. Denn die andressierten Denkschleifen können das nicht zulassen, wollen weiter von ihren Thronen der Torheit regieren. Sie kleben an ihren Stühlen fest. Es tauchen dann beim Lesen Fragen auf wie „ Wie hat Bo Yin Ra das wohl gemeint?“ . Damit bleiben die Tore der Torheit erst einmal geschlossen. Oder, wie ich es bei Bo Yin Ra erfahre:

„ .......
Geheimgut blieb, — selbst für die „hei-
ligen Schriften”, — das, was jederzeit Ge-
heimnis bleiben wird Allen, die es nicht
selbst in sich erfahren!.....“

Weiter schreibt er

„ ......
Solche Erfahrung in der ihm gemäßen
Weise zu erlangen, soll dieses Buch den Er-
lebenden lehren.“


Das klingt zunächst verwirrend. Schon wieder eine Lehre? Aus einem Buch?
Diese Frage hat sich erübrigt, als ich in Schriften wie denen von BoYinRa nur jeweils 2 bis 3 Sätze las, die mich ansprachen, so wie z.B. die hier Zitierten .... und das über Tage, Wochen .... immer wieder. Dann entwickelte sich so etwas wie eine eigene Resonanz in mir. Und ganz, ganz langsam und schwach funkte diese innere Resonanz einige Partikelchen des im Text beschriebenen Geheimgutes an meine Einsichtsfähigkeit. Immer so viel, wie mein Kopf durch die Denkwolken hindurch verstehen konnte. Und darin liegt für mich der geistige Lichtschatz von BoYinRa, der ja auch erspürbar ist. Un dieses Geheimgut ruht wohl in jedem Menschen – und will ent-deckelt werden.

Meint kohle

Serato Offline



Beiträge: 543

15.01.2016 21:41
#2 RE: BoYinRa lesen antworten

Lieber Kohle!

Ein schöner Beitrag, dem ich beipflichten kann, zumal ich gerade „das wahre Erbe der Katharer“ von Heinz und Aude Klein las. Darin wurden auch die stereotypen Regeln des „Wissens“ in Verdrängung des Glaubens an das innere Licht aufgezeigt. Und damit Eigenerfahrungen mitunter sehr behindert.

Liebe Grüße
Serato.

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