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Bô Yin Râ - Forum
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Dieses Thema hat 20 Antworten
und wurde 1.558 mal aufgerufen
 Das Buch vom Menschen
Seiten 1 | 2
Albert Offline



Beiträge: 507

14.03.2009 03:23
Der Weg des Mannes/der Frau antworten

In dem "Buch des Menschen" kann man auf den Seiten 70/71 lesen, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem Weg des Mannes und dem Weg der Frau.

Dem Mann empfiehlt Bô Yin Râ eine Haltung, die "aktiv bleibt, stets greifend nach dem Ziel"

und

dem "Weibe" wird eine "Haltung gläubigen Verlangens" empfohlen, "eine Haltung, die das Ziel erstrebt, jedoch nicht 'greifend' danach fasst, vielmehr passiv sich zu ihm leiten lässt."

Diese Aussagen verstehe ich nicht ganz. Hat nicht auch der Mann ein "gläubiges Verlangen" und muss nicht auch die Frau "aktiv" sein und ihr Ziel immer vor den Augen haben? Müssen nicht beide - Mann und Frau - ihren Willen einsetzen, um ihren jeweiligen Weg zu gehen?


Liebe Grüße
Albert



Bô Yin Râ - Forum

Anna Offline




Beiträge: 68

19.03.2009 16:32
#2 RE: Der Weg des Mannes/der Frau antworten

Hallo Albert,

ich (als Frau) kann Dir hier nur meinem 'Standpunkt' dazu schreiben:
der weibliche Pol ist urgegeben der passive, empfangende Pol, der männliche Pol der aktive, zeugende (das spiegelt sich in vielen Systemen wider: Yin und Yang, in den weiblichen und männlichen Göttergestalten des Hinduismus, die Beispiele kannst Du sicher noch ergänzen...)

Die Trennung der beiden Pole wurde durch ein 'Fehlverhalten', ein atypisches Verhalten des weiblichen Pols ausgelöst, indem der weibliche Pol seine Passivität aufgab und stattdessen aktiv wurde - als Folge davon beim Eintritt in das leibliche Leben die Möglichkeit preisgab, aus eigener Kraft und Aktivität wieder zurück in den urgegebenen Zustand des Einsseins zu gelangen.

So entspricht meinem Empfinden nach der weiblichen Pol seiner ursprünglichen 'Verfassung' eher, wenn er in einer passiven, empfangenden Haltung bleibt. Was für mich heisst, dass ich meinen Willen klar darauf ausrichte, wieder zu dem zu werden, was ich einst war. Eine klare Willensausrichtung muss ja nicht zwangsläufig in eine 'greifende' Aktivität münden, sondern kann auch eine Haltung sein, gebotene Hilfe anzunehmen und mich in die Lage zu versetzen, für geistige Hilfe überhaupt erreichbar zu sein.
"Das Ziel erstreben, aber nicht danach greifen" - das drückt es für mich sehr gut aus.

Ich weiß nicht, ob dieses Statement für Dich hilfreich ist, aber besser kann ich es nicht in Worte fassen,

viele Grüße

Hans Offline



Beiträge: 36

19.03.2009 23:29
#3 RE: Der Weg des Mannes/der Frau antworten

Hallo Albert,
einiges hat ja schon Anna gesagt, viel kann ich dazu nicht mehr sagen, vielleicht in anderen Worten noch meine Meinung dazu.
Also - zu Deinem letzten Absatz
Zitat:
"...Diese Aussagen verstehe ich nicht ganz. Hat nicht auch der Mann ein "gläubiges Verlangen" und muss nicht auch die Frau "aktiv" sein und ihr Ziel immer vor den Augen haben? Müssen nicht beide - Mann und Frau - ihren Willen einsetzen, um ihren jeweiligen Weg zu gehen?..."

Du hast meiner Meinung nach schon recht - beide müssen ihren Willen einsetzen. Die Schulung und das Training des Willens ist eine wichtige Aufgabe für Frau und Mann. Und auch die Frau muß ihr Ziel vor Augen haben und in gewisser Hinsicht auch aktiv sein: nämlich in der Vorbereitung, bei ihrer Arbeit an sich selbst, bei der Einigung der Seelenkräfte (der Mann natürlich genauso). Aber zum Schluß, wenn "alles getan" ist, kommt meiner Meinung nach dieser Moment des vertrauenvoll und passiv Wartens, ich stell mir das so vor, wie wenn man sich auf einen hohen Besuch daheim vorbereitet, alles vorher aktiv gestaltet, vorbereitet, an sich und dem Haus arbeitet und dann im Haus wartet, bis er kommt....Der Mann hingegen geht nochmal zur Tür hinaus, geht dem Gast entgegen und holt ihn ins Haus herein.
Das war jetzt ein Versuch, ein bißchen meine Empfindung zu diesem Thema in Bildersprache rüber zu bringen. Ich hoffe, es war nicht zu verwirrend.
liebe Grüße
Hans


ciao ( gelöscht )
Beiträge:

20.03.2009 13:45
#4 RE: Der Weg des Mannes/der Frau antworten

Warum das Verständnis nicht aus vielen Aspekten der Bücher heranholen.

(Zitate alle sinngemäß)

"Worte des Lebens":
"Binde alles Äußere um dich her mit den starken Schnüren deines Willens "

Gilt wohl eher für beide Geschlechter.Im Äusseren brauchen wir vielleicht eine andere Form des Willens,um uns zu behaupten.

Im"Buch der Liebe":"Die höchste Form der Liebe passiert beim Überlassen an die Liebe"-,
(Auch im Buch "Mehr Licht",Kapitel"Der rechte Gottesdienst",wird eine ähnliche Willenshaltung beschrieben))

Diese Willensart scheint mir ähnlich ,wie beim "Weg der Frau" im "Buch vom Menschen" zu sein".

Der "kleine Unterschied " wird sein ,dass ich mich als Frau oder Mann jeweils anders "übergebe".

Als alter Angsthase weiss ich nur zu genau wie schwer es ist sich auszuliefern.
Und sei es an das einzig Wesentliche.

Wundere mich ,dass in diesem lebhaften Forum so wenig über das gesprochen wird,
womit ich,obwohl schon lange unterwegs, am meisten zu kämpfen habe :Die ANGST.
In all ihren tückischen Masken.

Liebe Grüsse an Alle im Forum!

Seid mir nicht böse,wenn es mir schwer fällt zu schreiben.
Mein liebevolles Lesen Eurer Probleme ,die ich auch habe,
ist oft das Einzige ,was ich kann...

Albert Offline



Beiträge: 507

25.03.2009 22:19
#5 RE: Der Weg des Mannes/der Frau antworten

Liebe Anna, lieber Hans, lieber Ciao,

vielen Dank für eure Bemühungen, für mich mehr Licht in diese Sache zu bringen.


Durch die östlichen Werke, wie z.B. dem Tao Te King und den buddhistischen Schriften war ich immer wieder konfrontiert mit dem Tun und Nichttun, Wollen und Nichtwollen, Handeln und Nichthandeln. Zum einen soll man handeln, zum anderen nicht. Auf der einen Seite ist es notwendig zu handeln (oder zu wollen) und auf der anderen Seite wird davor gewarnt.

Ich habe mir das so erklärt: Nach dem "Fall" des Menschen in diese Welt wurde er auch gleichzeitig mit dem Dualismus konfrontiert, der hier vorherrscht. Es ist das, was die Taoisten als das Gesetz von Yin und Yang kennen. Alles hat seinen Gegenpol, der dem Menschen aber auch dienlich ist, um zu lernen und um Erfahrungen zu sammeln. Schreien die Leute "Krieg", so ist schon der Frieden vorprogrammiert; demonstrieren sie für "Frieden", so wartet der Krieg und so weiter.

Wenn nun gesagt wird: "du musst wollen oder handeln", so kann es sich nach dem obigen "Gesetz" ja nur in sein Gegenteil kehren. Wenn es hierbei darum geht, das Göttliche zu erreichen, so besteht ja dann auch die Gefahr, auch hier genau das Gegenteilige zu finden.

Genau dieses hat Paulus ja schon herausgefunden, als er erklärte:

"Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich".

und

"so finde ich mir nun ein Gesetz, der ich will das Gute tun, dass mir das Böse anhangt."


Damit hat Paulus auch auf das Gesetz der Dualität hingewiesen, dem wir alle hier auf Erden unterworfen sind.



Auch im indischen Raum gab es immer die Bewegung des Advaita Vedanta, aber eigentlich erst jetzt ist sie mehr oder weniger durch das Wirken Ramana Maharshis wieder sehr modern geworden. "Dvaita" heißt "zwei" und "A-Dvaita" so habe ich gelesen heißt "Nicht Zwei". Das habe ich für mich in etwa so übersetzt : hinaus aus der Dualität, zurück zur Einheit. Ramana hat seinen Schülern den Rat gegeben, sich immer zu fragen: "Wer bin ich". Wenn man sich bei allem, was man tut, fragt, wer ist das, der jetzt handelt, sollte man, so sagen seine Schüler, zur Selbsterkenntnis kommen. Ist es das Ego (das kleine, dem Dualismus unterworfene "Ich") oder das Andere in uns, das zur Geburt kommen will, das Göttliche, das Erwachen des Gottesfunkens?

Das alles habe ich hier nur geschrieben, um meine Verwunderung darüber zu erklären, dass durch Bô Yin Râ hier zusätzlich noch einmal die Wege der Frau und des Mannes unterteilt werden. Die Einstellung Hans', alles vorzubereiten und im Hause zu warten, würde ich persönlich sowohl für die Frau und den Mann für richtig halten, um sicher zu gehen, dass es nicht das Ego ist, das jetzt vorpreschen will, um etwas für sich zu erhaschen (und dadurch das Gesetz des Yin und Yang aktiviert), was NUR für den Gottesfunken, dem "Ich Bin" im Menschen gedacht ist. Ich war immer der Meinung, dass dieser Impuls zur Übergabe aus dem "Ich bin" kommen müsse.

Wie gesagt, im Moment ist mir die "Vorgehensweise des Mannes" noch nicht so ganz klar, aber BYR hat dieses unterschiedliche Verhalten beim gehen des Weges der beiden Geschlechter ja so vorgeschlagen, darum wird es wohl stimmig sein.


@ ciao

du schreibst:

Wundere mich ,dass in diesem lebhaften Forum so wenig über das gesprochen wird,
womit ich,obwohl schon lange unterwegs, am meisten zu kämpfen habe :Die ANGST.
In all ihren tückischen Masken.


Worin äußert sich die Angst, sich auszuliefern? Wie maskiert sich denn die Angst? Ich könnte mir vorstellen, dass es hier im Forum vielleicht anderen auch so geht, die vielleicht ähnliche Erfahrungen machen/gemacht haben, wie du und sich diesbezüglich äußern könnten.


Liebe Grüße

Albert

Bô Yin Râ - Forum

ciao ( gelöscht )
Beiträge:

27.03.2009 04:59
#6 RE: Der Weg des Mannes/der Frau antworten

LiebeAnna,LieberAlbert!

Vielleicht ist das Tao Te King eher für die Psyche des Asiaten gedacht.
Das allem Guten das Böse auf dem Fuss folgen muss,-dass Gutes tun,
- Böses auslöst,-ist eine gemeine Aberglaubenfalle die aus Angst besteht.
"Du bist gut,Anna. Und Ende ist!"

Andererseits kann man`s ja auch so verstehen.Das "Gequatsche im Inneren "ist das ,was man nicht tun soll.Das Übergeben ,"Rechter Gottesdienst" erinnert schon sehr ans Nicht tun und gefällt mir gut.Ist für mich auch ne Art Ausweg
aus meinen °Unzulänglichkeiten dem Lehrwerk gegenüber.

Da sind wir auch schon bei meiner °Angst lieber Albert!
Jede Sorge, die ich mir mache (und ich sorge mich oft),ist eine Form der Angst.Vor hasserfüllten Menschen hab ich z.B.Angst,obwohl ich oft genug selbstin den Hass falle..usw, usw

Liebe Grüsse!

Euer ciao

Albert Offline



Beiträge: 507

27.03.2009 07:16
#7 RE: Der Weg des Mannes/der Frau antworten

Guten Morgen lieber Ciao! (sollte der Name immer mit kleinem Anfangsbuchstaben geschrieben werden?)


Wie ich sehe, bist du auch eine Nachteule (oder ein absoluter Frühaufsteher). Ich konnte in dieser Nacht auch nur wenig schlafen; das mag vielleicht am Neumond gelegen haben .

Gemäß Bô Yin Râ war ja Laotse auch ein Leuchtender des Urlichts gewesen. Trotzdem klingt seine Lehre für uns Europäer doch noch immer sehr dunkel. Ob die Menschen damals ganz anders gewesen waren als wir? Es ist auch wesentlich einfacher, BYR zu lesen; dabei muss man nicht allzuviel "um die Ecke" denken.

Merkwürdig, was die Angst anbelangt , da kann ich gar nicht so viel mitreden. Ich denke mal, dass ich mich nicht vor hasserfüllten Menschen fürchten muss? Irgendwo steht doch geschrieben, dass man Angst, Sorge und Furcht hinter sich lassen sollte (steht das in der Bibel?) Aber das ist natürlich leichter gesagt als getan, gilt denn hier nicht wieder das Gesetz: Gewalt erzeugt Gegengewalt? Kann man sich zu einem bestimmten Verhalten zwingen? Wahrscheinlich nicht. Vielleicht wird diese Frage hier in diesem Forum doch noch beantwortet werden. Ich könnte diese Frage auch noch einmal in einem anderen Forum stellen; wo sie höchstwahrscheinlich beantworten werden kann. Die eventuelle Antwort kann ich dir ja dann per Private Mail zusenden.

Bis später
Albert



Bô Yin Râ - Forum

Albert Offline



Beiträge: 507

27.03.2009 08:22
#8 RE: Der Weg des Mannes/der Frau antworten

Hallo ciao,

ich habe es mir gerade anders überlegt und werde dir vorerst keine PM senden.



Wenn du Lust hast, kannst du ja deine Frage in diesem Forum stellen:

NACHTRÄGLICHE ÄNDERUNG: Der Server ist inzwischen gekündigt und wird bald offline gehen. Albert

Dieses Forum ist das Nachfolge-Forum des ehemaligen Parsimony-Religionsforums. Da Parsimony sämtlichen Forenbetreibern gekündigt hatte und der letzte Admin dieses Forum auch nicht mehr woanders weiterzuführen wünschte, haben wir den Versuch gemacht, dieses langjährige, häufig besuchte Forum noch am Leben zu erhalten und das alte Forum huckepack mitgenommen. Obwohl ich die meisten Websites, die von den ehemaligen Forenbenutzern häufig dort hereingestellt wurden, auch dort wieder hereingestellt habe, machten doch die meisten ehemaligen Schreiber diesen Sprung in das neue Forum nicht mit.

Destructus ist gerade dabei, einige Veränderungen einzubauen. Puma, eine langjährige Schreiberin des Religionsforum at wird dort jetzt auch als Admin mitmischen und neuen Wind hereinbringen.

Einige registrierte Mitglieder aus diesem Forum haben dort im alten Religionsforum im Laufe der Jahre auch mal Beiträge untergebracht.

Liebe Grüße
und
Kiek mol rin

Wer von den anderen Lust hat, kann sich ja auch dort zusätzlich registrieren.

Bô Yin Râ - Forum

ciao ( gelöscht )
Beiträge:

27.03.2009 10:24
#9 RE: Der Weg des Mannes/der Frau antworten

Lieber Albert!
Hab` Deine Frage nicht vergessen.Aber gestern bin ich am PC abgestürzt..
Buch der Liebe.Da wird einerseits gesagt nur pausenloses Tun ist sinnvoll.
Andererseits ist die höchste Form dieses Tuns ein Überlassen.
Total widersprüchlich.
Stimmt aber.
Das wirft einen Wust von Ängsten auf ,die sich teilweise als empörtes Nichtverstehen maskieren.Oder dals Angst.Wenn ich nichts tue ausser Übergeben,-bekommeich auch nichts zurück.

Ängste einzufangen und dann zu benenne ist nicht so einfach.Deshalb
verstehe ich es eigentlich gut,wenn in einem Forum selten darüber geredet wird.
Ausserdem kann`s peinlich werden.

Meine Frage ,warum in diesem Forum kaum über Angst geredet wird ,war eher als Anregung gedacht "bei sich zu Hause mal nachzuschauen".

Mach`s gut,
ciao

kohle Offline



Beiträge: 218

27.03.2009 22:48
#10 RE: Der Weg des Mannes/der Frau antworten

Angst, ciao

das war (ich hoffe dass war´s auch) ein jahrzehntelanges Thema meines Lebens.Vor etwa 10 Jahren übergoss ich mit meiner Lyrik der Angst die Foren, aber nicht aus einer Lehrsicht. Schau hier vielleicht mal:

http://www.lotus-homepage.de/kohle/zwischendenlichtern.pdf

kohle

Anna Offline




Beiträge: 68

31.03.2009 11:01
#11 RE: Der Weg des Mannes/der Frau antworten
Hallo, ciao,

auch mir ist die Angst etwas sehr Vertrautes - die Angst nicht gut genug zu sein, etwas 'falsch' zu machen, nicht gemeint zu sein, nicht versorgt zu sein, verlassen zu werden, die Angst, Gewalt zu erleiden, zu sterben... es gibt auch viele Masken, hinter denen sich Angst verbirgt, auf den ersten Blick gar nicht als solche erkennbar.

Ich habe einige Jahre damit verbracht, sie aufzuspüren (nicht, dass ich nun damit 'fertig' wäre, ich glaube damit bin ich als irdischer Mensch mein Leben lang beschäftigt). Im Gegenzug ist das Vertrauen gewachsen, in mich, ins Leben, ins Lehrwerk. Und viele Situationen, die mich ängstigten oder die ich ablehnte, weil sie sehr schmerzvoll waren, haben sich im Nachhinein als gar nicht so 'böswillig' herausgestellt, wenn ich bereit war, sie so anzunehmen, wie sie sind oder waren, und nicht so, wie ich sie durch meine tausend Ängste hindurch gesehen habe.

Einfach weitermachen ist meine Devise. Geht mal besser und mal schlechter.

Alles Gute für Dich, Anna
Zeddicus Offline



Beiträge: 39

06.01.2010 02:09
#12 RE: Der Weg des Mannes/der Frau antworten

Hallo zusammen,
aus welchen Gründen auch immer, hat mich der Server gerade rausgeschmissen. Und jetzt darf ich alles neu schreiben;-((
In dem Thread geht es einesteils über Weiblich / Männlich und weiter unten taucht das Thema Angst auf.

Männlich/Weiblich:
Wir sind uns als BYR Leser einig, daß das Geistwesen fällt.
Und Eva ist schuld ;-))

Stimmt auch. Aber wenn es sich trennen muss und fällt - in welchem Verhältnis?
100% Mann und 100% Weib trennen sich und werden geboren?

Wie wärs mit 80 / 20? oder so?
Oder vielleicht bei manchen 60 / 40 ?

Ich glaube in jedem Mann ist ein ordentlicher Anteil Frau und vice versa.
Nur sind Aufgrund des Verhältnisses Mann /Weib die Fähigkeiten unterschiedlich verteilt.
Ich bin ziemlich sicher dass es nicht am Schw.. liegt,dass ein Mann eher geeignet ist, hier schon eine gewisse Vorrangstellung bezüglich des geborenwerdens des Lebendigen Gottes geniesst.

Der Mann der Aktiv zeugende, die Frau die passive?
In der Kabbalah haben wir zwei Säulen.

Männlich die Säule der Gnade.
Weiblich die Säule der Härte.

Warum?
Die Säule der Gnade gibt die Möglchkeit.
Die Säule der Härte gibt die Form.

Möchte jemand als Schleim auf die Welt kommen?

Das Tao Te King (kommt auch in diesem Thread vor) sagt folgendes:

Männlich:
Beides ist eins dem Ursprung nach
und nur verschieden durch den Namen.
-------------------------------------------------------------------------------
In seiner Einheit heißt es das Geheimnis.
Des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis
ist das Tor, durch das alle Wunder hervortreten.

Weiblich:
Sie ist das tiefe Weibliche
des tiefen Weiblichen Pforte
die Wurzel des Himmels und der Erde

Wer sie bewahrt
wirkt ohne Mühe.

Wer hat es jetzt besser getroffen?

Beide:
Lang und Kurz gestalten einander.
Hoch und Tief verkehren einander.
Stimme und Ton sich vermählen einander.
Vorher und Nachher folgen einander.

Unterschiede hat es wohl, aber was ist der Mann wenn der nicht Hoch und Tief hat?
Und was ist die Frau wenn nicht Stimme und Ton sich vermählen?

Und dann war noch das Thema Angst...
Hoch und Tief
Mut und Angst

Ratet mal was gegen Angst hilft..
Nächste Frage: Woher kriegt man Mut? Wächst ja nicht auf Bäumen...

BYR sagt irgendwo, daß man das Leben am besten so meistert (jedenfalls für den ewigen Teil) wenn man sich so einstellt als ob man - was immer auch passiert- es so in Ordnung fände..

Das ist Mut!

Angst ist ein Parasit.
Man kann sie entweder Rausschmeissen wie einen absolut unwillkommenen Besucher,
oder sich BYR´s Empfehlung zu eigen macht.
In beiden Fällen wird sie sich auf Nimmerwiedersehen empfehlen.
Ohne ständigen Nachschub geht sie nämlich drauf ;-) (Verhungern, verdorren, naja zur Hölle eben - wo sie hingehört)
Also wieder mal
Liebe Grüsse

Albert Offline



Beiträge: 507

14.01.2010 00:38
#13 RE: Der Weg des Mannes/der Frau antworten

Lieber Zeddicus,

danke für deine Gedanken. Von der Kabbalah kenne ich so gut wie nichts. Ist es eigentlich wichtig, sich damit auseinanderzusetzen? Vielleicht ermöglicht dieses Wissen eine tiefergehende Beurteilung unserer Welt?

Es tut mir ja leid, dass dich der Server rausgeschmissen hat .

Mir ist es in den letzten Tagen auch schon häufig passiert, dass ich beim Zurückgehen auf die vorher gelesene Seite immer die Mitteilung bekam, dass ich nach einer gewissen Zeit die Seite wieder laden solle. Ich nehme an, dass der Server bei Homepagemodules überladen ist.

Es scheint wohl angebracht zu sein, bei längeren Texten zu speichern.

Alles Gute
Albert

Bô Yin Râ- Forum

Zeddicus Offline



Beiträge: 39

17.01.2010 11:18
#14 RE: Der Weg des Mannes/der Frau antworten

Hallo Albert,
nein ich glaube nicht daß die Kaabalah für unsereinen wichtig ist. Nützlich, dürfte die bessere Bezeichnung sein.
Sie ist recht dienlich, wenn man sich etwas erklären will, so wie eine Landkarte nützlich ist, wenn ich mir den Weg von A nach B vorstellen will. Daher kam sie mir zupass um die Unterschiedlichkeit der beiden Pole Weiblich und männlich zu illustrieren.
Interessant ist der Aspekt der Gleichwertigkeit von männlich und weiblich dargestellt, denn unterhalb von Tipheret kehrt sich die Polariät um. Die Säule der Härte ist da männlich, die Säule der Gnade wird Weiblich.

Wirklich wichtig wäre sie, wenn wir, wie echte Kaabalisten Jahrzehnte darauf verwenden würden, in Ihre Tiefen verstehend vorzustossen.
Aber da verwende ich die Jahrzehnte lieber auf die Schriften von BYR.

Hier passt das Wort:"viele Wege führen nach Rom".

Deine Frage: Vielleicht ermöglicht dieses Wissen eine tiefergehende Beurteilung unserer Welt?
Ja, natürlich ermöglicht sie das. BYR hat ja keine Enzyklopädie geschrieben. Natürlich gibt es Ecken der Welt die BYR nicht beschrieben hat.Die Frage ist, ob einen die Ecken der Welt, die BYR ausgelassen hat interessieren. Sind sie wichtig? (siehe oben)


In meinem kurzen Text habe ich auch das Tao Te King zitiert. Hier gilt dasselbe wie zur Kaabalah. Wenn ich über einen Vers des Tao Te King meditiere kommen mir manchmal zusammenhänge, genauso wie bei einem Kapitel von BYR, oder den Pfaden zwischen den Sephiroth.

Hätte ich nicht früher bei meiner Suche auch diese Systeme durchgesehen, hätte ich sicher andere Beispiele angeführt.

Die Frage lautet also am ehesten,was spricht mich am meisten an. Und das ist ja wohl ausser Frage Bô Yin Râ.

Liebe Grüsse
Zeddicus

Paulino Offline



Beiträge: 206

13.06.2015 18:25
#15 RE: Der Weg des Mannes/der Frau antworten

Freundliche Grüße,

Ich bedauere, dass die Google-Übersetzung ist sehr schlecht, negativ 90% Fast imposilbe verstanden!

Wenn Sie den Unterschied zwischen Mann und Frau zu verstehen wollen, müssen Sie den Unterschied zwischen Yin und Yang, oder noch besser die Rolle der Frauen rechte Gehirnhälfte und linke Gehirnhälfte männlich verstehen.

Das Yin ist passiv, Struktur, Wartezeit ...
Yang ist nicht aktiv = expansive erwartet, geht es zu dem Angriff, Kampf.

Yin ist atomar-Familie.
Yang ist Elektrons.

Tao ist die Vereinheitlichung Neutrino-Elektron und Positron. Es ist zerebrale Corpus callosum Integrator Harmonizer.

Aus dem obigen einem erforschen und zu entdecken, was Fragen können ...

----------------------------------



Saludos cordiales,

Lamento la del que Traducción de google mar muy mala, negativa col 90% patos Casi imposilbe Derse!

Si Quieres entendre La Diferencia Entre hombre y mujer, Debes entendre La Diferencia Entre Yin y Yang, o mejor AÚN la Función del hemisferio cerebral derecho femenino, y la del hemisferio cerebral Izquierdo masculino.

El pasivo es yin, structure, Tiempo Que espera ...
El yang es activo = expansivo espera que no, va al Asalto, lucha.

Yin es Nucleo-atómico familiar.
Yang es Electron.

Tao, hay neutrino Que Unifica Electron Positron. Se Cuerpo calloso cerebral Integrador, armonizador.

A lo DICHO partir de, Se Puede indagar y Lo Que Descubrir preguntas ...

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