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Bô Yin Râ - Forum
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Dieses Thema hat 15 Antworten
und wurde 754 mal aufgerufen
 Das Buch vom Glück
Seiten 1 | 2
HansB22 Offline



Beiträge: 175

25.07.2013 13:13
Der Weg zum Glück antworten

Hallo liebe Mitstreiter,

hier im Buch vom Glück wird unsere Aufgabe, der Weg, beschrieben, wie wir praktizieren können, um die Welt besser zu gestalten.
Wir sollten dies als Anleitung verstehen und so gut es geht in die Tat umsetzen.
Es handelt sich hier um eine Not-wendigkeit, ein Verhalten, um die Not zu wenden.

Das Buch vom Glück, S. 80ff.:

"Du mußt wissen, daß Du nur Deine
Pflicht erfüllst, wenn Du mit allen gerech-
ten Mitteln Dein Erdenglück, das wahr-
lich mehr als ein Herden-«Glück» sein
kann, erstrebst. —

Aus allem, was Dir begegnet, mußt Du
ein, wenn auch noch so winziges, Fünkchen
Glück herauszuschlagen suchen und stets
mußt Du bestrebt sein, alles zu Deinem
Glück zu deuten!

Vom Morgen bis zum Abend darf kein
Geschehnis, und sei es auch noch so unbe-
deutend, an Dir vorüberziehen, aus dem Du
nicht irgendein noch so kleines Glück Dir
herauszuholen weißt.

Jeder Blick Deiner Augen, alles was Du
hören magst, muß Dir irgendein Weniges
als Glücks-Tribut hinterlassen und Du mußt
Dich so daran gewöhnen, wie Dich das Glück
tatsächlich auf all Deinen Wegen verfolgt,
daß es Dir «selbstverständlich» wird,
wenn Dir ein großes Glück dereinst be-
gegnet. — — —

Ohne die stete Gewöhnung, auf allen
Wegen dem Glück auf allerlei Weise und
auch im allerkleinsten Ausmaß begegnen zu
wollen, wirst Du nicht die richtige
Atmosphäre schaffen, die Du brauchst, um
Dir Dein volles Erdenglück zu gestalten. —

Du mußt für Dich und Andere ein Ma-
gnet des Glückes werden, wenn du bald
und ohne Fehlschlag zum Schöpfer Deines
Glückes werden willst. —

Du mußt sozusagen vorher schon lernen,
passiv glücklich zu sein, bevor Du als
aktiver Schaffender an die Gestaltung
Deines von Dir gewollten Glückes gehst.

So bewirkst Du in Dir eine Geistesver-
fassung, die Dich die geheimen geistigen
Gesetze erfühlen läßt, denen das Glück
gehorcht.

So wirst Du Dir selbst mit Sicherheit
Dein Glück verschaffen und wirst es zu
erhalten wissen, aber gleichzeitig wirst
Du auch die Möglichkeit erhöhen, daß An-
dere, gleich Dir, auf dieser Erde wirklich
alles Glück sich erobern, das diese Erde
ihnen zu geben hat, und das sie nur nicht
finden, weil sie noch nicht wissen, daß sie
selber allein die Schöpfer ihres Glückes
werden können...

Kein Unglück in dieser Welt des reich-
lichen Unglücks ist so groß, daß es dau-
ernd dem Glück den Weg versperren
könnte!

Mit jedem Fünklein Glück aber, das Du
in Deinem Bewußtsein als Glück emp-
findest, bringst Du eine der abertausend
kleinen Unglücks-Quellen auf dieser Erde
zum Versiegen, — und wenn Du erst wirklich
Dein Glück Dir geschaffen haben wirst,
dann hast Du für immer die Menschheit von
einem der großen Moraste des Unglücks
befreit, die durch die Unbedachtsamkeit und
Unbelehrtheit von Jahrtausenden entstan-
den sind, und nur durch die Sonnen selbst-
geschaffenen Glückes Einzelner aus-
getrocknet werden können.

Je mehr solcher einzelner wahrhaft
Glücklicher diese Erde trägt, desto mehr
wird die Kraft des Chaos von ihrer Ober-
fläche verschwinden, die heute noch so viel
Unglück schafft."

Viel Spaß beim gemeinsamen Praktizieren
Dieser Thread bietet die Möglichkeit, Erfahrungen mit dieser (Kern-)Praxis von BoYinRa mitzuteilen.

HansB22

kohle Offline



Beiträge: 218

27.07.2013 22:10
#2 RE: Der Weg zum Glück antworten

hallo Hans,

Zitat
Du mußt sozusagen vorher schon lernen,
passiv glücklich zu sein, bevor Du als
aktiver Schaffender an die Gestaltung
Deines von Dir gewollten Glückes gehst



Das ist für mich der wichtigste Satz. Loslassen bis zum Seligwerden. Oder frei nach LaoTse: alles praktizieren durch Nichtpraktizieren.

meint kohle

HansB22 Offline



Beiträge: 175

29.07.2013 19:41
#3 RE: Der Weg zum Glück antworten

Hallo Kohle,

für mich ist besonders interessant, dass Bo Yin Ra nicht nur vom Recht, sein Glück zu suchen (wie es angeblich sogar in der Verfassung der USA verankert ist), sondern sogar von der Pflicht, sein Glück zu gestalten spricht.
Von jeder Begebenheit ein wenig Glückszoll einzufordern, fordert schon ein gehöriges Maß an Achtsamkeit und automatisch auch an Gegenwärtigkeit, oder?

Grüße
HansB22

kohle Offline



Beiträge: 218

31.07.2013 00:15
#4 RE: Der Weg zum Glück antworten

Zitat
für mich ist besonders interessant, dass Bo Yin Ra nicht nur vom Recht, sein Glück zu suchen (wie es angeblich sogar in der Verfassung der USA verankert ist), sondern sogar von der Pflicht, sein Glück zu gestalten spricht.



Hinter dieser Pflicht, so vermute ich, steht etwas ähnliches wie ein geistiges Gesetz:

"Gebet, so wird euch gegeben "(Neues Testament). Nur so kann Glück = Liebe = Friede, usw. SEIN. Wie wäre es um das kleine Universum meines Körpers bestellt, wenn

der Magen seine Nahrung,
die Lungen ihren Sauerstoff
und die Sinnesorgane ihre Reizimpulse

für sich behalten würden? Der Organismus würde ohne dieses "Empfangen und Weitergeben" sterben.

So ist es vielleicht auch mit den Kräften, die eine geistig verbundene Gemeinschaft beseelen. Nur wenn jedes Wesen das weitergibt (gestaltet), was es an (Licht-)Kraft empfängt, kann ein lebendiger Kreislauf bestehen. Ansonsten stirbt die Gemeinschaft, bzw. das "kranke Organ" wird isoliert, (fliegt raus). Wer dieses Glück haben will, fließt nicht mehr in seinem Strom mit.

In meiner Tiefe bin ich so konditioniert, dass ich haben will. So etwas passt deshalb nicht in die Lichtgemeinschaft. Deshalb muss dieses "Glück HABEN" losgelassen werden. Dabei kann dann ganz langsam eine Strömung es Empfangens und Weitergebens mit der Lichtgemeinde einsetzen.


Zitat
Von jeder Begebenheit ein wenig Glückszoll einzufordern, ......., ...?



Mir ist "einfordern" zu platt ausgedrückt, klingt so nach "Glück = Liebe usw. haben wollen". Ich kann nicht lieben oder glücklich sein wollen. Das geht bei mir nicht. Es ist ein unergründliches tiefes Verlangen, welches ersehnt und gestaltet.

Zitat
....., fordert schon ein gehöriges Maß an Achtsamkeit und automatisch auch an Gegenwärtigkeit, ...



Ja selbstverständlich. Aber das stellt sich mit dem Öffnen zum glücklich SEIN ein. Achtsamkeit und Gegenwärtigkeit und ... und ... sind nur andere Worte für Liebe.

behauptet

kohle

Gute nacht

behauptet

kohl

Serato Offline



Beiträge: 543

12.08.2013 21:35
#5 RE: Der Weg zum Glück antworten

Liebe Mitleser!

Das Buch von Glück steht mir immer noch wie ein „erkauftes Glück“ da, aufgrund der letzten Beiträge dazu. Sowie „ich gebe Dir und du gibst mir genauso viel“, immer den Ausgleich herstellend. Irgendwie kommt mir das primitiv vor und ich kann mich damit nicht anfreunden.
Zwar nimmt dieses Buch auch eine gewisse Sonderstellung ein, in dem es sehr auf persönliches Glück eingeht, Erfüllung eines persönlichen Erdenlebens, weniger auf die zu erlangende darüberstehende Ewigkeit.
Es gibt ein Gedicht oder Gebet, („Im Glück“, aus „das Gebet“) welches nun so einen Glücksverzicht beinhaltet, eine Glücksentsagung, dieses Glück nicht leben zu wollen, seine Früchte nicht zu genießen, zugunsten einer weiteren Dienerschaft im großen Plan und darin mitzuwirken. „Knecht zu sein“.
Aber ist nicht auch das ein „erkauftes Gut“?
Ein Verzicht des Irdischen an Glücksmöglichkeiten um dafür in höheren Bereichen Werkzeug zu sein. Ein Tausch? Wieder etwas geben, um etwas erlangen zu können, die Gottesknechtschaft im Dienste der Allgemeinheit?
So ganz kann ich mich damit immer noch nicht anfreunden.

Was macht glücklich?
Es muß doch eine Liebe bestehen, die kein Karma mehr kennt, an der ein Anteil möglich ist und die nicht ein Gegen fordert. Eine Liebe, die nicht käuflich ist durch ein „“ich gebe dir und du gibst mir“, eine Liebe, die immer da ist und die nur angezapft zu werden braucht um sich in aller Fülle zu ergießen ohne Forderungen nach Ausgleich zu stellen.
Da wo ein steter karmischer Ausgleich stattfindet ist auch noch der Bereich der Dualität, der Welt des Äußeren --- oder auch des persönlichen. Und vielleicht handelt ja dieses Buch von Glück hauptsächlich von diesem persönlichen (Glück).
Glücklich entronnen dieser Dualität, ein Glück empfindend über höhere Erkenntnis, emporstrebend zu einer Liebe, die über dieser Dualität steht und darin unendlich glücklich zu sein, das halte ich für die Erfüllung dessen, was „Glück“ bedeutet.

Meint Serato.

kohle Offline



Beiträge: 218

13.08.2013 01:21
#6 RE: Der Weg zum Glück antworten

hallo Serato,

Zitat
Aber ist nicht auch das ein „erkauftes Gut“?
Ein Verzicht des Irdischen an Glücksmöglichkeiten um dafür in höheren Bereichen Werkzeug zu sein. Ein Tausch? Wieder etwas geben, um etwas erlangen zu können, die Gottesknechtschaft im Dienste der Allgemeinheit?
So ganz kann ich mich damit immer noch nicht anfreunden.



Das ist eine Illusion, der auch ich erliege. Erst wenn der Fokus auf meinen Weg und mein Ziel verblasst, öffnet sich ein anderes Fenster, ein anderer Raum. Dann zieht mich etwas, was hinter diesem brennenden Verlangen leicht spürbar wird. Ich gehe und ziele nicht mehr sondern willige ein. Das ist der Schlüssel. In dieser Beschauung erscheinen mir die irdischen Glücksmöglichkeiten als weltliche Hindernisse die mich von der Glückseligkeit ausklammern. Gottesknechtschaft ist dann ein Trugbild meiner Vorstellungen. Es geht um ein Mitbewegen in einem Strom unbeschreiblicher Liebe. Meine realen Glücksmöglichkeiten sind nur eine WIRKlichkeit, also eine vorübergehende Wirksamkeit, eine Form dieses Stromes an Klarkeit und Liebe. Alle Gottesvorstellungen sind für mich Symbole. Erst ihre innere Kraft verleihen mir Leben.

meint

kohlchen

HansB22 Offline



Beiträge: 175

16.08.2013 15:44
#7 RE: Der Weg zum Glück antworten

Hallo Serato,

Du hast geschrieben:

Zitat
Das Buch von Glück steht mir immer noch wie ein „erkauftes Glück“ da, aufgrund der letzten Beiträge dazu. Sowie „ich gebe Dir und du gibst mir genauso viel“, immer den Ausgleich herstellend. Irgendwie kommt mir das primitiv vor und ich kann mich damit nicht anfreunden.


und

Zitat
Es muß doch eine Liebe bestehen, die kein Karma mehr kennt, an der ein Anteil möglich ist und die nicht ein Gegen fordert. Eine Liebe, die nicht käuflich ist durch ein „“ich gebe dir und du gibst mir“, eine Liebe, die immer da ist und die nur angezapft zu werden braucht um sich in aller Fülle zu ergießen ohne Forderungen nach Ausgleich zu stellen.
Da wo ein steter karmischer Ausgleich stattfindet ist auch noch der Bereich der Dualität, der Welt des Äußeren --- oder auch des persönlichen. Und vielleicht handelt ja dieses Buch von Glück hauptsächlich von diesem persönlichen (Glück).
Glücklich entronnen dieser Dualität, ein Glück empfindend über höhere Erkenntnis, emporstrebend zu einer Liebe, die über dieser Dualität steht und darin unendlich glücklich zu sein, das halte ich für die Erfüllung dessen, was „Glück“ bedeutet.



Bô Yin Râ beschreibt im Buch vom Glück keinen alttestamentarischen Tauschhandel. Er fordert aus allen Dingen einen Glückstribut. Er schreibt nicht, dass Du zuvor etwas geben musst. Um aber einen Glückstribut zu fordern bedarf es aber automatisch einer bereits glücklichen Grundhaltung, die alles, was ihr begegnet akzeptiert. Dies ist die unausgesprochene Grundvoraussetzung dafür, dass man aus einer Sache etwas Glück entnehmen kann. Und in gewisser Weise ist die Bereitschaft, eine Sache so vorbehaltlos anzunehmen und ihr Raum zu geben, dass sie einem auch etwas geben kann, bereits der von Bô Yin Râ beschriebene Gegenwert. Dadurch läuft man bei der Befolgung der Empfehlung des Meisters auch nicht Gefahr, sich im karmischen Bereich zu verschulden

Es würde der Intentin von Bô Yin Râ möglicherweise nicht entsprechen, das Buch vom Glück als Aufforderung zur Intensivierung von Dualität aufzufassen. Hinter allen Worten und Silben des HC steht "das unendlichfältige Eine", welches sich durch ein intensives Einfühlen in die Worte, "als würde man sie selber sagen", in intensiver Weise aus der Allgegenwart heraus zeigt.

Den Worten im HC eine tiefere Bedeutung zu unterstellen und diese selbst zu erkunden, könnte sich als lohnende Empfehlung zeigen

Liebe Grüße
HansB22

Serato Offline



Beiträge: 543

19.08.2013 13:02
#8 RE: Der Weg zum Glück antworten

Danke für Eure Antworten, Kohle und HansB22.

So sieht es schon freundlicher aus für mich.
Wie es aussieht ist ein Wunsch nach den Gütern der Erde doch mit Äquivalenten auszugleichen, und auch aber sei es die geistige Selbstverwirklichung als Solches. Und für den Wunsch nach Liebe heißt es aber: „nehmet das Wasser des Lebens umsonst“.

Zitat vonHansB22:

Es würde der Intentin von Bô Yin Râ möglicherweise nicht entsprechen, das Buch vom Glück als Aufforderung zur Intensivierung von Dualität aufzufassen. Hinter allen Worten und Silben des HC steht "das unendlichfältige Eine", welches sich durch ein intensives Einfühlen in die Worte, "als würde man sie selber sagen", in intensiver Weise aus der Allgegenwart heraus zeigt.
Zitat Ende.

Gerade im Buch vom Glück ist aber Dualität immer wieder betont in „Arm und Reich“.

Zitat „Buch vom Glück“ Seite 49ff:

„Niemals aber darf sie versuchen, Armut und Reichtum tilgen zu wollen, wenn sie sich nicht selbst vertilgen will.---
Armut und Reichtum sind Gegenpole, die der Menschheit Leben bewirken, die den Gesamtorganismus des Menschen in jener Kräftespannung erhalten, in der er allein seine kosmische Aufgabe erfüllen kann!“

Da lese ich heraus, daß Dualität gewollt und aufrechterhalten werden muß, gerne ohne den Begriff der „Intensivierung“.
Zur zeit macht mich schaffensfreudige Arbeit recht glücklich.

Allen viel Glück wünscht Serato.

HansB22 Offline



Beiträge: 175

19.08.2013 15:50
#9 RE: Der Weg zum Glück antworten

Serato schrieb:

Zitat
Gerade im Buch vom Glück ist aber Dualität immer wieder betont in „Arm und Reich“.

[...]

Da lese ich heraus, daß Dualität gewollt und aufrechterhalten werden muß, gerne ohne den Begriff der „Intensivierung“.
Zur zeit macht mich schaffensfreudige Arbeit recht glücklich.



Hallo Serato,

danke für diesen Hinweis.
An der von Dir genannten Stelle wird in der Tat die Dualität in dem Begriffspaar "Arm und Reich" betont.
Es wird weiterhin deutlich zum Ausdruck gebracht, dass das Leben sich in der Dualität abspielt.
Zugleich nimmt Bô Yin Râ einen Begriff aus der genannten Dualität aus, nämlich den des Mangels.

Zitat
Es ist eine unbedingte Pflicht der
Menschheit, dafür zu sorgen, daß keines
ihrer Glieder Mangel leidet, daß jedem
Menschen, wer er auch sei und wie man
ihn auch werten möge, Nahrung, Klei-
dung und Obdach werde, und diese Pflicht
ist unabänderlich, auch wenn es sich um
einen Menschen handelt, der in keiner
Weise Nutzen schafft.



(Das Buch vom Glück, S. 46/47)

Ich entnehme aus dieser Passage, dass ein nicht der Dualität unterworfenes Sein - frei von Mangel - als Grundlage für das in der Dualität stattfindende Leben zwischen den Polen von Arm und Reich von Bô Yin Râ beschrieben wird.

Ich entnehme dem Gesamtkontext des Buches auch, dass das Glück des Einzelnen nicht von Armut oder Reichtum abhängig ist.

Für mich persönlich entsteht ein Gefühl der Dankbarkeit, wenn ich keinen Mangel erleiden muss und ich mir diesen Zustand bewußt mache. Ich bemühe mich um den Aspekt von Glück und Freude aus jedem Umstand, der mir begegnet. Armut und Reichtum sind dann Lebensumstände, die sich von alleine einstellen. Ich habe den Eindruck, dass sich durch die beschriebene Haltung eher Aspekte des Reichtums mehren. Aber dies nehme ich nur zur Kenntnis. Es steht nicht im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt gibt es keine Dualität.

Liebe Grüße
HansB22

kohle Offline



Beiträge: 218

19.08.2013 19:25
#10 RE: Der Weg zum Glück antworten

Für mich ist Dein Beitrag sehr lesenswert, Hans. Ich lese ihn immer wieder und wieder.

"ich entnehme aus dieser Passage, dass ein nicht der Dualität unterworfenes Sein - frei von Mangel - als Grundlage für das in der Dualität stattfindende Leben zwischen den Polen von Arm und Reich von Bô Yin Râ beschrieben wird.

Ich entnehme dem Gesamtkontext des Buches auch, dass das Glück des Einzelnen nicht von Armut oder Reichtum abhängig ist."

".......Im Mittelpunkt gibt es keine Dualität."


Diese Mitte ist kein Besitzzustand sonder ein bewusstgewordener Seinszustand. Auch die Mitte von Vergangenheit und Zukunft ist für mich keine zeitliche Gegenwart sondern "Geistes"gegenwart.

Der "Reichtum" dieser besonderen Mitte verschenkt sich der Dualität. Er ist, wie Du schreibst, ihre Grundlage. Er offenbart sich in ihr.

findet

kohlchen

Serato Offline



Beiträge: 543

19.08.2013 21:22
#11 RE: Der Weg zum Glück antworten

Hallo, HansB22!

Zitat von Dir:
---------------------------------------------------------------------------------------------------------
Den Worten im HC eine tiefere Bedeutung zu unterstellen und diese selbst zu erkunden, könnte sich als lohnende Empfehlung zeigen
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Solches ist Dir mit letztem Beitrag in Bezug auf Mittelpunkt gelungen. Danke.

Liebe Grüße
Serato.

Serato Offline



Beiträge: 543

19.08.2013 21:42
#12 RE: Der Weg zum Glück antworten

Hallo, Kohle!

Und „Geistes“ Gegenwart gefällt mir auch besser als „zeitliche“ Gegenwart.
Aber vielleicht hat Hans das ja auch gemeint, nur anders formuliert.

Liebe Grüße
Serato.

Serato Offline



Beiträge: 543

21.08.2013 21:06
#13 RE: Der Weg zum Glück antworten

Hallo!

Um Mißverständnissen oder falscher Auslegung vorzubeugen:
Zitat von mir: vom 19.8.13:
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wie es aussieht ist ein Wunsch nach den Gütern der Erde doch mit Äquivalenten auszugleichen, und auch aber sei es die geistige Selbstverwirklichung als Solches. Und für den Wunsch nach Liebe heißt es aber: „nehmet das Wasser des Lebens umsonst“.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Soll mit anderen Worten heißen: „strebt zuerst nach dem Königreich Gottes und alles andere wird euch beigegeben werden (soweit nötig).“

Hat bei mir bestens funktioniert, es stellte sich nie ein Mangel ein.

Liebe Grüße
Serato.

Serato Offline



Beiträge: 543

07.03.2014 22:04
#14 RE: Der Weg zum Glück antworten

Was ist Glück?

Glück ist ein gut gelungener Alltag!

Alle Termine gewahrt, alle Verabredungen einhalten zu können, die zu erledigen Arbeiten ohne Störung durchführen zu können, ohne Schmerzen und Behinderungen den Tag zubringen, die Rechnungen bezahlt zu haben, sich immer in seiner Konzentration halten zu können, wach den inneren Einströmungen lauschen zu können während des äußeren Tuns, seine Pflichten erfüllt zu haben, dabei das Tun zum leuchten bringen, höhere Kräfte in es einfließen zu lassen, allen zu Gute kommend.
Ein Alltag ohne nennenswerte Katastrophen, den Tagesplan durchführen können.

Den Feierabend froh zu genießen, neue Kräfte für den kommenden Tag sammelnd, mit Freunden zusammen sitzend in froher Runde, geistige Gespräche führend, lehrend, lernend und verklärend.
Einen erholsamen Schlaf zu haben in der Gewißheit der göttlichen Geborgenheit.
Weiter wachsend an den Aufgaben, sie höher und tiefer festigend, neue heranziehend und sie mutig, tatkräftig frei bewältigen.

Was ist da der Sonntag?
Gebet und Anbetung in allem Sein und Tun, in Erhebung, froh frei der Erdenlasten, ein Aufschwung in das Licht, Beglückungen der hohen Erkenntnisse, der Geheimnisse des Seins und Lebens um sie wiederum in den Alltag in Haltung und Aufgabe einfließen zu lassen.

Vor ein paar Jahren hatte ich das auch noch anders gesehen. Vielleicht die Weisheit des Alters?

Mögen Liebe, Gleichmut und Weisheit jeden zu jeder Tageszeit begleiten.

Serato.

Serato Offline



Beiträge: 543

29.04.2015 12:16
#15 RE: Der Weg zum Glück antworten

Auf dem Weg zum Glück…..

Es Vorwegen, es angehen, es tun und verwirklichen. Die Ausgestaltung der Eigenschöpfung - und das Glück ist das erreichte Ziel, die Befriedigung darüber, es geschafft zu haben.
So die Empfehlung, zum Glück zu gelangen. Klappte auch eine längere Zeit und über das Ergebnis stellten sich mannigfaltige Glücksmomente ein.
Inzwischen wurde das zur Routine und so langsam zu einer Selbstverständlichkeit, sich etwas vornehmen, umsetzen und das Ergebnis genießen zu können. Es fing an banal zu werden, in der Gewißheit, daß der Plan immer wieder funktioniert, Bitte und Gebet zum Gelingen natürlich mit einbezogen.
Es begann langweilig zu werden.

Aber das läßt sich noch steigern…..

Da entdeckte ich zusätzlich im „Buch der königlichen Kunst“ die Sätze „erst wenn kein ereichtes Ziel mehr deinem Geltungswillen neue Nahrung liefert, wirst du befähigt befunden, das höchste der Ziele zu erreichen.“ - - -
Ja, da ham was, was nun ist, die willentlich erreichten Ziele dümpeln dann so dahin und das Warten auf die Führung zu dem höchsten Ziel, das fordert Geduld und Gelassenheit, doch ist eine Basis geschaffen, auf der es eintreten kann zur rechten Zeit.
Bauen ist Vertrauen….auf die höchsten Hilfen, die es automatisch anzieht.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Liebe Grüße
Serato.

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