Der Naturwissenschaftler, Philosoph und Bruder des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, Karl Friedrich von Weizsäcker, beschrieb einmal seinen Aufenthalt in Indien auf dem Berge Arunachala. Nachdem er seine Schuhe ausgezogen hatte und am Grabe eines indischen Heiligen stand, erlebte er plötzlich ein Samadhi, das mehrere Tage anhielt. So las ich es vor vielen Jahren in einem Buch aus der Leihbücherei. Leider vergaß ich den Namen des Inders und das Buch war mir auch nicht mehr zugänglich. Erst vor einiger Zeit, als ich mich mit Ramana beschäftigte, fand ich heraus, dass es auch der Maharshi war, von dem im Buch die Rede war.
Ich verfolge seit längerer Zeit auch die Advaita-Bewegung, die sich mehr und mehr in den westlichen Ländern ausbreitet und insbesondere auf Ramana zurückgeht. Es hat mich gefreut, dass gerade Bô Yin Râ es war, der schon vor langer Zeit auf ihn hingewiesen hat.
Bô Yin Râ tat in einem von seinen Büchern kund, dass nicht nur die westliche Religion tief gefallen sei, sondern auch in einem noch größeren Maß die indische und wies dann aber auch gleich auf ganz neue Bemühungen in dem asiatischen Teil der Welt hin. Beim Lesen dieses Textes kam mir auch spontan der Maharshi in den Sinn.
Ich habe dann im Internet nach diesem Vorkommnis gesucht und auch gefunden. Beim Lesen des folgenden Beitrages eines Anthroposophen, der seinen eigenen Weg geht, springen einem die Ähnlichkeiten der Aussagen Ramanas mit Bô Yin Râ gleich ins Auge: