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Bô Yin Râ - Forum
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 Auferstehung
Serato Offline



Beiträge: 543

07.04.2012 02:07
Karfreitag und Osternacht antworten

Vielleicht gibt es doch einige Leser dieses Forums, die mit dem Hortus Conclusus nicht so gut bewandert sind wie „die alten Hasen“ und speziell für diese schreibe ich diesen Beitrag, der ja auch öffentlich zugänglich ist.

Es gibt ja immer wieder Berichte darüber, daß Jesus den Kreuzigungstod überlebt hätte und nur scheintot war und sich dann auf den Weg machte, nach Kaschmir, wo noch heute Gläubige sein „Grab“ pflegen. Und Andere, die ihn zusammen mit Maria Magdalena im südlichen Frankreich ansiedeln und dort eine Blutslinie bis auf den heutigen Tag beginnen lassen.
Speziell die Autoren Lincoln, Baigent und Leigh haben ja mit „der Heilige Gral und seine Erben“ eine ganze Flut von Veröffentlichungen über „einen Schatz, der die Kirche in ihren Grundfesten erschüttert“ und der in Südfrankreich verborgen ist, nämlich das heilige Grab, in Bewegung gesetzt, zuzüglich einer geheimen Sekte hinter den Templern, die sich „die Prieure von Sion“ nennen.

Dazu möchte doch mal das Kapitel „Osternacht“ im „Buch der königlichen Kunst“ beachtet werden, in dem Bo Yin Ra klar und deutlich beschreibt, wie die sterblichen Überreste Jesus einer Verbrennung im nahe gelegenen Gebirge zugeführt wurden, durch seine Brüder, damit nichts seine wahrhafte Auferstehung hindere.

Mich haben diese Berichte, speziell aus Südfrankreich, wo ja später die Katharer auftraten, auch fasziniert, und ich bin ihnen jahrelang, tausende von Seiten gefolgt. Mit dem Ergebnis, daß es nur ein Labyrinth mit vielen Lichtern aber keine Erleuchtung beinhaltet.
Auch findet sich im Hortus Conclusus keine Spur einer Erwähnung der Maria Magdalena seitens des Autors, womit auch Büchern wie „das Evangelium der M.M“ die Substanz zu entziehen ist. Das weibliche Element bleibt die „Sophia“, die Weisheit in Gott, wie sie in „Mehr Licht“ dargestellt ist. Und diese zieht „hinan“. – und nicht hinab in die Blutslinie.

Immer wieder ist auch auffällig in Jesus Reden, wie er betonte „den Alten ist gesagt….ich aber sage Euch…“, womit er ganz klar eine neue Botschaft brachte, die Botschaft der Liebe, der wir heute alle unser Bestes danken, und indem er damit den Gott des alten Testamentes geistig niederschlug, den Gott der Rache.
Verwunderlich führwahr bleibt doch die Leidverherrlichung für das, was Jesus am Kreuzesgalgen zu ertragen hatte, vielleicht 6 oder 8 Stunden, um daraus eine Lehre zu drechseln, die das Leid als Erziehungsfaktor, als Sühne, als Nacherleben eines Göttlichen sieht, um damit dem Himmelreich näher zu kommen.

Verwunderlich weiterhin, daß ein Leuchtender nicht die Tragweite ermessen konnte, die aus seiner Erlösungstat entstehen konnte, wie Irrwahn sich daraus Hexenverfolgungen und Kreuzzüge gegen die Heiden basteln konnte und wie heute noch „Passion“ gefeiert werden kann.
Auch wenn ihn seine Tat „zum Größten aller Liebenden“ hinaufbeförderte, bleiben doch zig Tausende, nein Millionen, die um seines Leidens wegen selber leiden mußten. Letzteres ist ein Punkt, den ich nicht begreifen kann.

Das waren so meine Gedanken zum Karfreitag.

Mit lieben Grüßen von Serato.

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