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Bô Yin Râ - Forum
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Dieses Thema hat 38 Antworten
und wurde 1.348 mal aufgerufen
 Der Weg meiner Schüler
Seiten 1 | 2 | 3
christoph ( gelöscht )
Beiträge:

20.01.2011 19:02
"Wort-Verwendungsweise" antworten

In diesem Buch lesen wir ab S.194:

"Man wird gut tun, das, was in meinen einzelnen Büchern zu Worte kommt, nicht miteinander zu vermischen!
Alles vereint sich zwar mit Notwendigkeit Allem, was ich jemals darzustellen imstande bin, aber ich habe es von Anfang an nicht für zwingend nötig erachtet, in allen Büchern streng nach der gleichen Wort-Verwendungsweise zu sprechen, weil solche Ausdrucksbegrenzung mich gezwungen hätte, Allzuvieles ungesagt zu lassen,..." (Weg meiner Schüler,194f)

Meine Frage dazu:
Gilt das auch für die Verwendung des Wortes "GLAUBE" / "GLAUBEN" im Lehrwerk, oder ist bei diesen Worten seine "Wort-Verwendungsweise" (festes Begriffssystem als "Ausdrucksbegrenzung" - sehr interessanter Aspekt!) immer gleich in allen Büchern (was ich vermute bzw. hoffe!)??

Allen Antwortern dankt im voraus,
Christoph

kohle Offline



Beiträge: 218

20.01.2011 23:33
#2 RE: "Wort-Verwendungsweise" antworten

hallo Christof,

Ich nehme nicht an, dass es Bo Yin Ra um exakte Definitionen geht. Er schreibt in "Wortlandschaften", die mit Stimmung (Wahrheit) gefüllt sind. Wer ernsthaft in seinen Büchern liest, dessen innere Stimmgabel kann davon angestoßen werden.

Dies ist dann der Anstoß zu einem eigenen Glauben, den jeder für sich selbst mit Gedanken betrachten kann:

Buch des lebendigen Gottes S. 166 ff.

Zitat
Wir fordern nur: — den Glauben an
dich selbst, weil er auf deinem Wege dir
unerläßlich ist...
Wenn du diesen Glauben dir errungen
hast, und stetig auf dem Wege neu erringst,
dann wirst du gar bald meiner Worte Wahr-
heit
in dir selbst erfühlen!
Die Entdecker neuer Erdteile glaubten
in ihren Herzen, die gesuchten Lande hinter
weitgebreiteten Meeren zu finden, und sie
fanden das, woran sie glaubten. —
So auch sollst du von dir selber glau-
ben, daß du die Kräfte in dir trägst, die
dich einst befähigen werden, die heiligen Wun-
der des verborgenen Tempels auf dieser
Erde staunend in dir selber zu erleben...
Es ist dir vonnöten, an deine eigenen
Kräfte zu glauben, weil dein Glaube eben-
diese Kräfte in dir selbst ent-binden, aber
auch in Fesseln schlagen kann...
167
Wozu du dich nicht vorher fähig glaubst,
das wirst du nachmals schwerlich können! —
So auch wirst du aller Hilfe aus dem un-
sichtbaren Tempel unerreichbar bleiben
bis zu jenem Tage, der den felsenfesten Glau-
ben in dir findet, daß du die Kräfte in dir
trägst, diese Hilfe zu erlangen. — — —
168



alles gute

kohlchen

christoph ( gelöscht )
Beiträge:

21.01.2011 12:08
#3 RE: "Wort-Verwendungsweise" antworten

Lieber Kohle,

ja, das ist auf jeden Fall eine wichtige Ergänzung!
Aber sei mir bitte nicht bös, wenn ich sage, daß Du nicht genau den Punkt triffst.
Daß er kein starres Begriffssystem verwendet, ist ja ganz klar.
Meine Frage ist: Müssen wir bei der Verwendung des Wortes "GLAUBE / GLAUBEN" auch davon ausgehen, daß er auch hier mit der Bedeutung dieser Worte frei umgeht, oder können wir in diesem Falle von einer gleichen "Wort-Verwendungsweise" ausgehen?

Die von Dir gebrachte Stelle aus dem "Lebendigen Gott" hebt ja die von mir gebrachte aus "Schüler" nicht auf; die in "Schüler" entstehende Frage: Was bedeutet ein bestimmtes Wort in dem einen und in dem anderen Buch des Hortus Conclusus? bleibt mithin bestehen.

Herzlichst,
Christoph

ciao ( gelöscht )
Beiträge:

21.01.2011 12:44
#4 RE: "Wort-Verwendungsweise" antworten

Was in einem Buch dargestellt wird ist vielleicht eher nur ein Aspekt des Begriffes Glauben.

Die Wirklichkeit des Namens Glauben reicht,so wie ichs verstehe, vom kindlichen Vertrauen bis zum entschiedenen Wollen.
Was meiner Sehweise am nächsten kommt ,ist oft die Glaubensform die mir am ehesten gelingt.

Und nur DIE ist für mich bestimmt.

Da brauchts auch nicht die(mir gut bekannte)
oft kaleidoskophaft verwirrende Astrologie um zu bemerken was zu mir passt und was nicht.

Wenn ich mich nur aufs Wesentliche beschränke.Etwa so:Das gelingt mir eher.Dies weniger,-
weiss ich was meiner Art am nächsten ist.

Bei mir hats oft laaang gedauert.Und erst nachdem ich zwei extreme Sichtweisen lange Zeit ausprobierte gelang es mir ,trotz aller Zweifel ,mich auf eine in den Büchern beschriebene Glaubensart festzulegen.

Christoph,Du hast mir mit Deiner wichtigen Frage selbst viel Anregung gegeben!

Rob Offline



Beiträge: 62

21.01.2011 13:05
#5 RE: "Wort-Verwendungsweise" antworten

Lieber Christoph,

Ich "glaube", dass die Inhalt der Wörter Glaube und glauben bei Bô Yin Râ sich ändern kann mit dem Kontext.
Erschöpfend habe ich dies nicht erforscht, aber vergleich zum Beispiel:
- Weg zu Gott, S. 5 (Wahn und Glaube)
- Hortus Conclusus, S. 123 (Zustimmung und Glaube); und viele andere Orten, 9, 51/52,, 71, 72, 85 usw.
- Das Buch vom lebendigem Gott, S. 307 (Glaube, Talisman und Götterbild)
und viele andere Orten im Lehrwerk.

Rob

Serato Offline



Beiträge: 543

21.01.2011 18:44
#6 RE: "Wort-Verwendungsweise" antworten

Grüß Dich, Ciao!

Die Astrologie funktioniert, ob man dran glaubt oder nicht und ich finde sie keineswegs verwirrend. Voraussetzung sind allerdings eine exakte Geburtszeit und die Regeln der Mathematik, dann stimmt es auch. „Vorhersagen“ allerdings, läßt sich kein Ereignis, es kann nur die Zeitform ermittelt werden, wann ein Ereignis eintreten kann. Viel wesentlicher jedoch sind die Erkenntnisse über das Radix, was man an astralem Material mitbekommen hat und was zu wandeln oder zu überwinden ist.
Und zu Glauben:
Bo Yin Ra verwendet das Wort „Glaube“ auch als eine Form des „Willens“ im Gegensatz zu „Fürwahrhalten“ Glaube als die Kraft, mit der man es tatsächlich tun kann.

Mit lieben Grüßen von Serato.

ciao ( gelöscht )
Beiträge:

21.01.2011 21:38
#7 RE: "Wort-Verwendungsweise" antworten

Lieber Serato!

Sie funktioniert leider NICHT. Wenn ich Aussagen über mich selbst erhalten will, sind die oft nicht etwa widersprüchlich ,weil sie meinen schwierigen Charakter spiegeln,-
sondern weil die heutige Astrologie nur noch BRUCHSTÜCK ist.

Anders die Chinesische Astrologie,soweit sie Charaktere beschreibt.Hier ist noch ein Schimmer vom GANZEN vorhanden.
Es gibt nur ca 3 übersetze ernstzunehmende Bücher auf Deutsch die brauchbar sind.

Aber auch hier ist das EINFÜHLUNGSVERMÖGEN besser als alle(mit Verlaub) Fachidioten der Astrologie,die nicht einsehen können
das die positive Verbesserung die der menschliche Wille im Gemüt schafft nicht mehr an den Sternen zu messen ist.

Die Sonne und die Planeten sind für die Astrologie nur UHREN.
Alle Sternmagie kommt nur von der FARBE mit der diese Uhren übertüncht wurden.

Ich will Dir Deine Sternenwelten nicht zerstören.Dafür find ich sie viel zu schön.

Aber sie sind nur DICHTUING!

Sorry,

Ciao

kohle Offline



Beiträge: 218

21.01.2011 23:27
#8 RE: "Wort-Verwendungsweise" antworten

danke für die Rückmeldung, Christoph

ich geb auf. Dazu ich habe mich mit den Texten Bo Yin Ras nicht eindringlich genug beschäftigt.

alles gute

kohle

Serato Offline



Beiträge: 543

22.01.2011 02:02
#9 RE: "Wort-Verwendungsweise" antworten

Lieber Ciao!
Schön, daß Du die schöne Welt der Astrologie nicht zerstören willst, da sie ja auch in einem bestimmten - Gefühlsbereich - ausgesprochen real ist.
Lassen wir dazu doch auch den Meister sprechen im Buch "Okkulte Rätsel", dem ein Kapitel dazu gewidmet ist.
Sonst kann ich noch empfehlen: "der Geist der Astrologie" von Oskar H.A. Schmitz. (möglicherweise vergriffen, da Erstausgabe 1939).
Ich habe auch mal eine Schütze Frau kennengelernt auf die fast nichts zutraf. Außer der Venus, und die ist trozt ihrer 58 Jahre nie aus sich herausgekommen, hat Angst vor der Außenwelt, hält sich einen Hund zur Beschützung und ist nur bei Tageslicht außerhalb ihres Hauses.
Aber: des Menschen Wille ist sein Himmelreich und in der Lage, alle astralen Bedingheiten in der Sammlung zu einen, zu bündeln, zu konzentrieren, so, daß sie der Einung der Seelenkräfte keine Hindernisse mehr in den Weg legen.
Auch will ich hier nicht überzeugen, daß Astrologie lebenswichtig wäre, es macht halt auch Freude die unterschiedlichen Charaktere anhand der Geburtsbilder vorurteilsfrei und tolerant in ihren Gegebenheiten zu erkennen.
Es grüßt Serato.

ciao ( gelöscht )
Beiträge:

22.01.2011 02:57
#10 RE: "Wort-Verwendungsweise" antworten

Lieber Serato!

Ich glaub ich versteh Dich besser wie du meinst!

Trotzdem stehen im Lehrwerk selbst (Okkulte Rätsel gehört nicht dazu!)vielleicht
mehr negative-

(Sinngem.:"Die Sterne bewirken gar nichts"..." Die Erkenntnisse der Astrologie sind heute nicht mehr,oder waren nie vorhanden"...)

,wie positive(Sinngem.:"Er mag sich die Strukturen seines Schicksals mit Vorteil selbst ausrechnen"...)

-Aussagen.

Bleib mir wenigstens halbwegs gewogen,
sm

Ciao

Hans Offline



Beiträge: 36

22.01.2011 14:49
#11 RE: "Wort-Verwendungsweise" antworten

Hallo Christoph,
ich möchte nochmal auf Deine ursprüngliche Frage zurück kommen, da ich das Gefühl habe, dass diese Frage für Dich noch nicht vollständig beantwortet wurde.
Dich beschäftigt die Frage, ob Bô Yin Râ bei den Worten "Glaube"/"Glauben" in den verschiedenen Büchern immer das Gleiche meint, oder Unterschiedliches? Weiter fragst Du, "was bedeutet ein bestimmtes Wort in dem einen und in dem anderen Buch?", und beziehst Dich auf eine Textstelle in "Weg meiner Schüler", Seite 194 ff.
Meine Meinung dazu ist, dass beim Wort "Glauben" auch immer das Gleiche gemeint ist, egal in welchem Buch es steht. Bei der von Dir zitierten Stelle geht es nicht darum, dass ein bestimmtes Wort in dem einen Buch eine andere Bedeutung in einem anderen Buch hat. Es geht darum, dass Bô Yin Râ bestimmte Themen, bestimmte Dinge, die, wie er sagte "des Geistes sind", in den verschiedenen Büchern in verschiedener Ausdrucksweise wiedergibt. Für die gleiche Thematik (nicht für ein einzelnes Wort)verwendet er in den einzelnen Büchern verschiedene Ausdrucksgestaltung. Mal erklärt er die gleiche Sache etwas blumiger, mal mit Vergleichen aus der damals modernen Elektrotechnik, mal in gebundener Rede, mal einfach etwas anders formuliert. So zeigt er uns die zur Sprache stehende Thematik aus verschiedenen Perspektiven, weil wir Leser ja auch so verschieden sind (sieht man ja schon hier im Forum :-)) und in jedem mit einer anderen Wortwahl eine innere Resonanz zum Erklingen gebracht wird. Und auch ein- und diesselbe Person schwingt nicht jeden Tag in gleicher Resonanz, so wie wir ja auch nicht jeden Tag in "Stimmung" sind, das gleiche Musik-Stück zu hören, sondern so lange die CD (oder Schallplatte, usw) wechseln, bis wir das heraus gefunden haben, was unserer momentanen Stimmung entspricht. So sind auch die Bücher gedacht und geschrieben, damit wir wechseln können, bis ein Buch etwas in uns zum Schwingen bringt. Der Vergleich mit der Musik passt ganz gut, denn jedes Buch ist ja auch nach lautmagischen Gesetzten geschrieben, nach Klang, Rhythmus und Zahl. Und deshalb soll man ja auch nicht einzelne Fragmente des einen Buches mit Teilen eines anderen mischen. Das wäre, als wenn man ein paar Takte aus dem einen Musikwerk in ein anderes einfügen würde und damit Disharmonie erzeugen würde.
Zurück zu Deiner Frage: das einzelene Wort "Glaube" hat in jedem Buch die gleiche Bedeutung. Der Themenkomplex "Glaube" kann in den verschiedenen Büchern mit verschiedener Ausdrucksgestaltung erläutert werden. Und weil geistige Dinge ohnehin schwer in Worte zu fassen sind, wäre die Erläuterung mit einer Ausdrucksweise eh nicht ausreichend, es muss aus verschiedenen Perspektiven erklärt werden, er muss sich mit verschiedenen Ausdrücken dem annähern und das meint er auch mit dem interessanten Wort "Ausdrucksbergrenzung", die eine einzige Wortverwendungsweise für diese Dinge wäre,

meint Hans und hofft für Dich Christoph, dass ich Dir helfen konnte.

ciao ( gelöscht )
Beiträge:

22.01.2011 18:58
#12 RE:Wir sehen von Unten antworten

Lieber Hans!

Danke für Deinen detailliert zusammemnfassenden Beitrag.

Nur noch kleine Anmerkungen:

Zwischen Glaube und Glauben liegt beim Letzteren die Betonung auf dem Tun.
Ansonsten find ich keine enormen Unterschiede.

Ich finde das ständige Betonen des EINEN Weges ,des EINEN Glaubens wenig hilfreich (obwohl wahr).

Es müsste von"OBEN"gesehen werden können um den Einen Weg,den Einen Glauiben erkennen zu können.

Wir sehen das alles von "Unten",wo alles zerfallen muss in mehere Sichtweisen.

Auch wenn die eine Wirklichkeit dahinter steht.

Warum ein Begriff in immer neuen Büchern anders zum Klingen gebracht werden muss liegt auf der Hand:

Weil wir von "Unten" sind.

Machs gut,
liebe Grüsse

Ciao

christoph ( gelöscht )
Beiträge:

23.01.2011 18:04
#13 RE: "Wort-Verwendungsweise" antworten

Der Hans, der kann's!
Du bringst meine Frage exakt auf den Punkt! Danke.

Ein für mich besonders eindruckvolles Beispiel für seine unterschiedlichen Ausdrucksweisen ist übrigens das Kap. "Vertrauen" in: "Worte des Lebens", 79ff. Ein ganzes Kapitel über "Glaube", in welchem dieses Wort kein einziges Mal vorkommt.

Und mit dem "Nicht-Vermischen-Sollen" ist das natürlich so eine Sache. Immerhin vereint sich alles notwendig Allem; und wenn man wenigstens an einem Zipfel dieses Sich-Vereinen ganz verschieden geschriebener Textstellen erfasst hat, vereinen sich die Aussagen oder Hindeutungen wie von selbst, - was ich dann nicht als ein "Vermischen" erlebe und auch nicht so bezeichnen würde. ("Vermischen" hat immer den Beigeschmack von "Willkür aus mangelnder Kenntnis od. Fähigkeit".)

Wenn ich noch so ein (jedenfalls für mich) eindrucksvolles Beispiel erwähnen darf:
Die drei letzten Sätze aus: "B.v.Leb.Gott",311 ("Dein Glaube ist das Modell, nachdem das flüssige Erz deines Schicksals sich formt. / Dein Glaube braucht absolute Freiheit. / Du selbst allein bist deines Glaubens Norm.") sind identisch mit dem Kap.: "Ja und Nein" aus: Der Weg zu Gott,56ff.
Aber da gäb es noch viele Beispiele dieser Art.

Denkt und fühlt,
Christoph

christoph ( gelöscht )
Beiträge:

23.01.2011 18:26
#14 RE: "Wort-Verwendungsweise" antworten

Zitat von kohle
hallo Christof,
(...)
Buch des lebendigen Gottes S. 166 ff.

Zitat

Die Entdecker neuer Erdteile glaubten
in ihren Herzen, die gesuchten Lande hinter
weitgebreiteten Meeren zu finden, und sie
fanden das, woran sie glaubten. —


(...)
alles gute
kohlchen




Lieber Kohle,
weil Du diese mich anfangs irritiert habende Stelle zitierst, möchte ich noch darauf eingehen.

Als ich obiges Zitat erstmalig las (das war vor ca. 15 Jahren), musste ich unwillkürlich unter diesen Satz schreiben:
"Aber Columbus fand doch Amerika...". (Man möge mir das verzeihen.)
Er hatte mithin nicht gefunden, was er geglaubt hatte zu finden!

Das ist halt wie mit jener "Rübe" aus: M.v. Golgatha, 131f: - i.S.v. "Vermuten" oder "für wahr halten" hatte er "geglaubt", Indien zu finden, aber jener Glaube, "der Berge versetzen kann" (Matth.17,19-21 sowie: "Golgatha",127f)), sagte ihm, daß er GANZ SICHER wieder festen Boden finden würde und GANZ SICHER nicht mit seinen Schiffen über eine plötzliche "Abbruchkante" ins wesenlose "Nichts" fallen würde.

Mit lieben Grüßen,
Christoph

christoph ( gelöscht )
Beiträge:

23.01.2011 19:32
#15 RE: "Wort-Verwendungsweise" antworten

Und wenn ich schon mal in Fahrt bin:
Ich beschäftige mich gerade u.a. mit "Quantenphysik", ausgelöst durch einen Artikel von Roland Benedikter (siehe Wiki...).
In eigentlich schon sträflichem Telegrammstil geht es um folgendes: Wir sind selbst die "Erzeuger" der Welt, die wir wahrnehmen ("für wahr halten") und als scheinbar "objektiv" von uns losgelöst erleben usw. usf.
"Die 'Tat-Sache' ist wirklich eine Tat des Bewußtseins." (R.Benedikter, in: Materie, Mensch und Geist heute, erschienen in: Sozialimpulse, Rundbrief zur Dreigliederung, März 2010)
Siehe nun dazu: B.v. Jenseits, 116ff, (ab: "Ich will versuchen,...."); wichtigstes Stichwort: "Kollektivhypnose" (Jenseits,125).
Das Spannende: Die Quantenphysik kommt mit naturwissenschaftlichen(!) Methoden auf diese Tatsachen, kann mittlerweile beweisen, daß wir keine Aussagen über ein Etwas von dieser Welt machen können, ohne dieses Etwas auch schon zu beeinflussen usw. usf.
"Dein Bewusstsein ist zwar nicht Schöpfer der Wirklichkeit, denn es ist selbst ein "Teil" dieser Wirklichkeit, - ist selbst eine der verborgenen geistigen Urseinskräfte, - aber es ist im "Diesseits" wie im "Jenseits": Schöpfer der Erscheinungsform, die sich hier wie dort aufbaut auf der Auswirkung der gleichen Kräfte." (Jenseits,120)
Daß das alles mit jenem Glauben zu tun hat, der Berge versetzen kann, ist natürlich klar....

Ich will jetzt nur auf folgendes hinaus: Wer hat Lust, an diesem Thema mit mir in die Tiefe zu gehen? Mein Problem: Ich bräuchte Mitstreiter, die möglichst kundiger sind auf diesem zugegebenermaßen komplizerten Felde als ich.
Gibt es die hier im Forum?!
Und Albert möge entscheiden, ob dies Thema in einen eigenen, neuen Thread gehören würde.

Christoph

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